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Die Studienrichtung Lighting Design stellt sich vor

Donnerstag, 1. November, um 18 Uhr im Lichthof der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Haarmannplatz 3 in Holzminden:

Moderne Architektur und inszeniertes Licht sind inzwischen untrennbar verbunden. Namhafte Architekten und Innenarchitekten arbeiten mit professionellen Lichtplanern zusammen. Was hat also beispielsweise der Posttower in Bonn mit dem Lichthof der Fachhochschule in Holzminden gemeinsam? An der Beleuchtung beider Bauwerke ist Lichtplaner Michael F. Rohde beteiligt, der zur Zeit die erste Professur des europaweit einzigartigen grundständigen Studienangebots Lighting Design in Hildesheim verwaltet. Die Bedeutung von Licht und der Beleuchtung von Architektur ist in den vergangenen Jahren rapide gewachsen. Moderne und anspruchsvolle Architektur verzichtet nicht mehr auf exzellente Innen- wie Außenbeleuchtung. Furore macht Lichtplanung derzeit auch im Ruhrgebiet, wo stillgelegte, verrostete Fördertürme von Kohlebergwerken durch monumentale Lichtinstallationen zu kilometerweit sichtbaren Kunstobjekten werden. Unterstützt von der European Lighting Design Association (ELDA) ist in Hildesheim jetzt eine in den Fachbereich Gestaltung eingebettete grundständige Studienrichtung aufgebaut worden, die die Berufsbezeichnung Lighting Designer zum ersten Mal zum Markenzeichen mit Diplom macht.

Dipl.-Ing. Arch. MSc Michael F. Rohde, Innenarchitekt Professor Josef Strasser und Architekt Professor Gero Canzler werden das nach dem 2. Weltkrieg wiederaufgebaute historische Gebäude der Herzoglichen Baugewerkschule Holzminden gemeinsam mit den angehenden Lighting Designern am 1. November anlässlich der "200"-Jahr-Feier der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen in neues Licht tauchen. Zur Verfügung steht ihnen dabei zum einen ein Truck der ELDA mit komplexer Lichttechnik und den unterschiedlichsten Leuchten an Bord, der auf dem Weg von einem Lichtworkshop in Schweden zu einem Event im Ruhrgebiet in Holzminden Station macht. Zum anderen sponsern namhafte deutsche Leuchten- und Lampenhersteller vielfältiges Material für die technische Realisierung des Projektes.

Die Aufbauarbeiten für das Lichtsszenarium beginnen am Montag, 29. Oktober, in Holzminden, Haarmannplatz 3. Am Mittwoch, 31. Oktober, können nachmittags die technischen Installationen bei Tageslicht und die Lichtproben am Abend einen ersten Eindruck dafür vermitteln, wie Technik und Design-Idee zur gestalterischen Einheit zusammengeführt und am Ende zu Licht, Stimmung und Atmosphäre werden.

Die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen lädt Sie herzlich ein, die Aufbauarbeiten sowie die Lichtperformance am 1. November zu begleiten, mit den Experten über Licht und Studium zu sprechen und faszinierende Bilder zu machen.

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