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Angehende Holzingenieure berichten aus Praxissemester

Zu Beginn eines jeden Semesters, so auch in den vergangenen Tagen, gibt es an der Fachhochschule Hildesheim einen Erfahrungsaustausch ganz besonderer Art: Im Fachbereich Bauingenieurwesen berichten Studierende über ihr berufspraktisches Studiensemester und die Mitarbeit an konkreten Bau- und Planungsvorhaben. Als Ingenieurassistenten und -assistentinnen haben sie ihr an der FH erlangtes Wissen in einem ca. fünfmonatigen Praktikum bei Bauunternehmen und Planungsbüros unter Beweis stellen und mit praktischen Erfahrungen ergänzen können. Auch die künftigen Praktikanten hören zu, sie profitieren dabei von ihren älteren Kommilitonen.

Diese Möglichkeit, im 5. Studiensemester tatkräftig und nützlich bei Unternehmen der Bau- und Holzindustrie mitzuwirken, ist sogar in der Studienordnung festgeschrieben, damit an der hiesigen Fachhochschule Ingenieure ausgebildet werden, die nach dem Diplom möglichst problemlos in das Berufsleben einsteigen können. Wie breitgefächert die Einsätze der Praktikanten und Praktikantinnen im vergangenen Semester waren, darüber wurde nun eine Woche lang von den Studierenden in kurzen Vorträgen berichtet.


Die angehenden Holzingenieure fanden ihre Einsätze in Produktionsstätten für Fertigbau bis hin zum Möbelbau, in Zimmereibetrieben und Planungsbüros, während die Studierenden des Bauingenieurwesens in der Bauleitung auch von Großprojekten, in der Planung, bei der Aufstellung von statischen Berechnungen, in der Kalkulation und in der Projektsteuerung "Praxisluft" schnupperten.

Ein Beispiel: Der Student Mirko Graen konnte sein Praktikum bei der Hildesheimer Harzwasserwerke GmbH absolvieren, dem großen überregionalen Trinkwasserversorger, der auch die sechs Talsperren in Westharz, sieben Wasserwerke und ein über 500 km langes Fernleitungsnetz betreibt. Hier galt es für Graen, bei der Planung und Bauleitung des Grundablasses der Sösetalsperre nahe Osterode mitzuarbeiten. Über seine Arbeit informierte er während einer Exkursion seine Mitstudenten und die betreuenden Professoren Günther Ostkamp und Dr. Axel Stödter.


Wie bei den anderen Praktikanten, so zeigte sich auch bei Graen, dass die Studierenden über die eigentliche Arbeit hinaus wichtige Erfahrungen über Unternehmenskultur, Funktion und Zweck von Bauwerken und moderne Bauabläufe machen. Auf der anderen Seite geben sie neben vollem Einsatz wichtige Impulse und Kreativität zurück, so dass die regionalen Unternehmen immer wieder gern der FH Praktikantenstellen bereit stellen und ihre Praktikanten und Praktikantinnen während der fünf Monate finanziell unterstützen.

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