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FH-SozialpädagogInnen punkten mit eigenem Profil

82 Diplomanden ins Berufsleben verabschiedet

"Sie haben Sozialpädagogik an einem Fachbereich studiert, der zu einem Erfolgsmodell geworden ist, zum größten Sozialpädagogikfachbereich in Niedersachsen und mit rund 1000 Studierenden zum größten Fachbereich der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen", mit diesen Worten hat jetzt Professor Dr. Gerhart Unterberger, Dekan am Fachbereich, die 82 diesjährigen Diplomanden verabschiedet.

Sie hätten bei ihrem Studium die Möglichkeit gehabt, aus einem ungewöhnlich breiten und wenig verschulten Lehrangebot ein spezielles Profil zu entwickeln und damit eine gute Basis für ihr Berufsleben erworben. Die Erfolgsgeschichte des Fachbereichs sei auch eine seiner Studierenden und sie gehe weiter. Der Fachbereich sei gerade dabei zu expandieren: Zum Winteresemester 2003/2004 werde auch am Hochschulstandort Holzminden der Studiengang Soziale Arbeit mit den Schwerpunkten Sozialarbeit mit Kindern und Jugendlichen einerseits und mit Erwachsenen und Älteren andererseits angeboten.

Bundesweit seien in diesem Herbst 14 unter anderem Professorenstellen überwiegend für diesen neuen Standort ausgeschrieben worden. Aber auch der Studiengang Medizinalfachberufe werde ausgebaut und nicht zuletzt müssten Lücken in Hildesheim geschlossen werden. Auf zwei der Gründerväter, Professor Dr. August-Wilhelm Meyer und Professor Dr. Hans-Ulrich Ahlborn, müsse der Fachbereich jetzt verzichten, weil sie in den Ruhestand gegangen sind. "Die Studierenden und das Kollegium werden sie vermissen", sagte Unterberger.

Wie in jedem Jahr hat der Förderverein des Fachbereichs Sozialpädagogik wieder die besten Diplomarbeiten prämiert. Professor Dr. Udo Wilken, Schatzmeister des Vereins, ehrte Katharina Nippe für ihre Arbeit "Herausforderungen und Grenzen der Jugendsozialarbeit mit Yeziden". Yeziden sind eine Mirgantengruppe aus der Türkei und dem Irak, die sich stark nach außen abschottet. Dirk Begemann bekam den Preis für seine Arbeit "Youth an the Celtic Tiger – Auswirkungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse auf die Jugend in der Republik Irland".

 

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