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Baden-Württemberg bekommt Verstärkung aus Hildesheim

Professor Dr. Ulrich Hammer bringt Erfahrungen aus dem Fachbereich Sozialpädagogik der FH ein

Von Hildesheimer Erfahrungen will jetzt das Land Baden-Württemberg profitieren: Landesweit soll dort die Qualität von Lehre, Studium und Prüfung der Studiengänge Sozialwesen/Sozialpädagogik sowie Sozialwirtschaft systematisch bewertet werden. Im Hochschul-Deutsch heißt dies Evaluation (Bewertung/Beurteilung). In Niedersachsen ist die Evaluation 1996 flächendeckend an allen Hochschulen eingeführt worden. Der Fachbereich Sozialpädagogik der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen war der erste. Im Zuge seiner Bewertung konnte ein niedersächsisches Qualitätssicherungssystem installiert werden. Die Evaluationsagentur Baden-Württemberg, eine Stiftung der baden-württembergischen Landesregierung mit Sitz in Mannheim und einem Stiftungsrat aus Vertretern des Wissenschaftsministeriums, der Universitäten und Fachhochschulen, der Wirtschaft sowie ausländischer Hochschulen (Amsterdam und Bern), hat sich jetzt Verstärkung aus Hildesheim geholt: Prof. Dr. Ulrich Hammer, der am hiesigen Fachbereich Sozialpädagogik das Lehrgebiet Verfassungs-, Arbeits- und Sozialrecht vertritt, ist zum Mitglied der Evaluationsagentur berufen worden.

In der Zeit der Hildesheimer Beurteilungsphase war Hammer Dekan des Fachbereichs. Außerdem hat er den Weiterbildungsstudiengang Diplom-Sozialwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Hildesheimer Caritasverband mit aus der Taufe gehoben und vertritt dort das Fach Arbeitsrecht und Personalwirtschaft. Schließlich war seine fachliche Ausrichtung auf Wissenschafts- und Hochschulrecht ebenso wie die Spezialisierung auf das Staatskirchenrecht im Hinblick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der Evaluation und die sachgerechte Beurteilung der zahlreichen kirchlichen Fachhochschulen Baden-Württembergs für seine Berufung ausschlaggebend. Wissenschaftspolitisch arbeitet Hammer seit Jahren mit dem Präsidenten der Fachhochschule Frankfurt am Main, Prof. Dr. Hannes Schneider, zusammen, der zugleich Sprecher der Gutachterkommission Sozialwesen ist. Die Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg hat den Hildesheimer Professor als ehrenamtlichen Gutachter in der 13-köpfigen Kommission vorgeschlagen.

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