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Der Ruf reicht bis nach Mexiko

Fachbereich Konservierung und Restaurierung der Fachhochschule vereinbart Zusammenarbeit mit der Universität Guadalajara.

Das internationale Renommee des Fachbereichs Konservierung und Restaurierung der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen war es, das ihm mit der Schule für Konservierung und Restaurierung ECRO an der Universität Guadalajara in Mexiko jetzt einen außerordentlich attraktiven Partner zu Teil werden ließ. Im Rahmen der diesjährigen Diplomfeier haben Professor Arquitecto Alejandro Canales Daroca von der Universität Guadalajara und Fachhochschul-Vizepräsident Professor Dr. Hubert Merkel einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

Die mexikanische Universität hatte Kontakte nach Europa gesucht und dabei das Goethe-Institut Guadalajara um Unterstützung gebeten. Richard Lang, der Direktor des Instituts, hatte über das "Goethe-Netzwerk" Erkundigungen eingezogen und ihm war der Hildesheimer Fachbereich als Ausbildungsstätte mit ausgezeichnetem Ruf empfohlen worden.

Professor Canales Daroca lud Professor Jan Schubert aus Hildesheim zu ersten Sondierungsgesprächen nach Mexiko ein. Bei dem Besuch ergaben sich viele Anknüpfungspunkte für beide Institutionen. Mexiko ist auf Grund der über Jahrhunderte gewachsenen Tradition bei der Erhaltung seiner unschätzbaren Kulturgüter in Fragen der Konservierung und Restaurierung ein Land mit höchstem wissenschaftlichen Standard. Geplant sind jetzt die Zusammenarbeit und Austauschprojekte von Studierenden und Lehrenden.

Eine erste gelungene Kooperation gibt es schon: Mit Auszeichnung ist die Diplomarbeit von Claudia Schindler bewertet worden, die sich mit Steinobjekten von Guadalajara auseinandersetzt. Claudia Schindlers Diplomfeier und die ihrer 19 Kommilitonen wurde denn auch mit der Vertragsunterzeichnung gekrönt.

Aus dem früheren Institut für Restaurierung ist im Zuge des neuen Niedersächsischen Hochschulgesetzes mit Wirkung vom 1. Februar der Fachbereich Konservierung und Restaurierung unter neuer Leitung geworden: Der Fachbereichsrat hat Professor Jan Schubert zum Dekan, Professor Dr. Ivo Hammer zum Prodekan und Professor Dr. Gerdi Maierbacher-Legl zur Studiendekanin gewählt.

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