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Forschungsprojekt von Göttinger FH-Professor wird auf Technologiemesse ausgezeichnet

Plasma-Oberflächenveredelung von Holz in Pittsburgh vorgestellt

Im Rahmen der amerikanischen Technologiemesse Inpex (Invention & New Product Exposition) in Pittsburgh (Pennsylvania) ist Professor Dr. Wolfgang Viöl von der Fachhochschule Hildesheim/ Holzminden/Göttingen jetzt mit der Silbermedaille in der Kategorie Industrieanlagen ausgezeichnet worden. "Seine Entwicklung, ein Prototyp zur Plasmabehandlung von Holz, ist in Amerika und insbesondere im Holzland Pennsylvania auf großes Interesse gestoßen", berichtet Dipl.-Ing. Andreas Deutsch von der Temacon GmbH, einem Unternehmen, das 1996 aus dem Erfinderzentrum Norddeutschland in Hannover entstanden ist. Die Temacon vermarket neue, patentgeschützte Produkte und Verfahren und hat unter anderen Professor Viöls Technologie in Pittsburgh vorgestellt.

Viöls Forschungsprojekt dreht sich um die Veredelung von Holzoberflächen mit Atmosphärendruck-Plasma. Das Verfahren bewirkt, dass Lacke, Lasuren und Leim um ein Vielfaches länger halten als bisher. Es ist kostengünstig und bietet Entwicklungsmöglichkeiten für sämtliche holzverarbeitenden Industriezweige.

Auf der Messe in Pittsburgh haben vorwiegend amerikanische Aussteller rund 1500 Erfindungen einem reinen Fachpublikum präsentiert. Die Jury für den Wettbewerb um außergewöhnlich innovative Exponate setzt sich aus Patentanwälten, Ingenieuren und Journalisten zusammen. Andreas Deutsch wertet die Silbermedaille als außergewöhnlich großen Erfolg für eine europäische Entwicklung. Ein großes amerikanisches Holzunternehmen hat schon auf der Messe großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit dem Göttinger Wissenschaftler angemeldet. Das deutsche und das europäische Patent für Viöls Entwicklung sind bereits erteilt, die Anmeldungen in den USA, Kanada, Japan, Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik laufen.

 

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