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Bewerberrekord an der Fachhochschule: 31,1 Prozent mehr junge Leute wollen Studienplatz

Neue Studienangebote setzen sich durch

Die Zahl der Bewerbungen auf Studienplätze der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen für das Wintersemester 2003/2004 bricht alle bisherigen Rekorde: 31,1 Prozent mehr junge Leute als im Jahr zuvor wollen an einem der drei Hochschulstandorte studieren. Viele der insgesamt 4400 Interessentinnen und Interessenten haben sich für die neuen Studienangebote beworben.

An erster Stelle steht hierbei die Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit mit insgesamt mehr als 1.600 Bewerbungen, die den Studiengang Sozialwesen jetzt erstmals auch in Holzminden anbietet. Mehr als 500 Bewerbungen allein zum Auftakt des neuen Angebotes dort sind in der Hochschulgeschichte einmalig.
Der Fakultät Wirtschaft hat ihr guter, durch beste Platzierungen im Stern-Hochschulranking untermauerter, Ruf wieder deutliche Zuwächse beschert. Hier sind mehr als 1.100 Bewerbungen eingegangen.

Die Göttinger Fakultät Ressourcenmanagement kann die Modernisierung ihrer Studienangebote schon jetzt als Erfolg werten: Der neue und europaweit einzigartige Studiengang Arboristik, bei dem es um Schutz und Pflege von städtischem Grün geht, wird schon im Startsemester ausgelastet sein.
Dasselbe gilt für den ebenfalls bundesweit neuen Masterstudiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung in Göttingen.
Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage konnte auch die Fakultät Bauwesen mit ihren Angeboten in Hildesheim und Holzminden wieder mehr Interessenten und Interessentinnen verzeichnen.

Professor Dr. Johannes Kolb, Präsident der Hochschule, wertet die hervorragenden Bewerbungszahlen als Bestätigung der Politik der inneren Wendigkeit, die das Präsidium seit Jahren verfolgt. Deren Ziel ist auf der einen Seite, schnell auf die Interessen der jungen Menschen und die Anforderungen der Wirtschaft zu reagieren. Auf der anderen Seite können die Kapazitäten genutzt werden und die Hochschule fährt volle Auslastung.

Die Zahl der Studienplätze musste nämlich angesichts der angespannten finanziellen Lage nahezu konstant bleiben. Nur interne Umstrukturierungen haben die neuen Studiengänge überhaupt ermöglicht:
Die Kapazitäten für Sozialwesen in Holzminden sind zur Hälfte durch eine Reduzierung der Baustudiengänge und zur Hälfte durch eine Umschichtung aus dem Standort Hildesheim "erwirtschaftet" worden. Studienplätze und Professorenstellen für Arboristik und Regionalmanagement in Göttingen sind innerhalb der bestehenden Angebote zur Modernisierung der Fakultät Ressourcenmanagement umgewidmet worden.

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