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Künftige Regionalmanager nehmen Studium auf

Bundesweit einzigartiger Master-Studiengang startet ausgelastet

Die ersten Studierenden des bundesweit einzigartigen Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung der Göttinger Fakultät Ressourcenmanagement an der Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen nehmen am Montag, 22. September ihr Studium auf. Ingenieure, Natur- und Wirtschaftswissenschaftler, Manager oder Elektrotechniker aus dem ganzen Bundesgebiet und Südosteuropa haben sich auf die 25 Studienplätze beworben. Der Studiengang ist schon mit dem Startsemester voll ausgelastet, das Angebot füllt eine Marktlücke.
Beim Pressegespräch um 15 Uhr werden die Studierenden Rede und Antwort stehen. Vizepräsident Prof. Dr. Hubert Merkel, Dekan Prof. Dr. Martin Thren, Studiendekan Prof. Dr. Jürgen Horsch und der Koordinator des Masterstudienganges, Prof. Dr. Ulrich Harteisen stellen die Lehrinhalte vor und erläutern die strategische Positionierung der Fakultät Ressourcenmanagement in der deutschen Hochschullandschaft mit der neuen Master-Ausbildung.


Informationen zum Masterstudiengang

Attraktiv ist der neue Studiengang für AbsolventInnen aus den Bereichen Natur-, Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften. Sie können sich innerhalb von zwei Jahren für Aufgaben in Regionalverbänden und –initiativen, Gesellschaften für Wirtschaftsförderung, Tourismusverbänden und –unternehmen sowie Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten qualifizieren. Außerdem sind Beratungsagenturen, Kommunen und Landkreise oder Stiftungen potenzielle Arbeitgeber.
Der Masterstudiengang weist eine Regelstudienzeit von zwei Jahren (vier Semester) auf und schließt mit dem Hochschulgrad Master of Science (M.Sc.) ab.
Der Masterstudiengang ist durch die Vermittlung von Entscheidungs-, Handlungs- und Sozialkompetenz im Rahmen von interdisziplinärer und projektorientierter Teamarbeit gekennzeichnet. Das Studienprogramm gliedert sich in zehn thematische Module, die fünf Kompetenzbereiche abdecken:

• Regionalökonomie und -marketing
• Landesentwicklung und EU-Strukturpolitik
• Landeskunde - Länderprofile
• Kommunikation – Personalführung
• Fremdsprachen

Das Angebot fügt sich in die neue Struktur der Fakultät Ressourcenmanagement ein. Es handelt sich um einen so genannten konsekutiven Studiengang, der auf die Ausbildung der grundständigen Angebote aufbaut. 
Berufsfelder
Das Ausbildungsprofil des Masterstudiengangs zielt auf eine Positionierung der Absolventen/innen insbesondere in folgenden Berufsfeldern ab:
• Regionalverbände und -initiativen
• Gesellschaften für Wirtschaftsförderung
• Tourismusverbände und –unternehmen
• Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate
• Agenturen für Beratung
• Kommunen und Landkreise
• Stiftungen
Durch die Breite des Ausbildungsprofils in Verbindung mit der intensiven Vermittlung von Fremdsprachen (mögliches Auslandssemester) werden beste Chancen auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt erwartet.
Eine im Auftrag des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft erarbeitete Studie zu Qualifizierungsbedarf und Anforderungsprofil für das Berufsfeld Regionalentwicklung/Regionalmanagement zeigt eindrucksvoll, dass ein erheblicher Qualifizierungsbedarf für dieses junge Berufsfeld gegeben ist (BÜHLER, J. & G. WEBER 2002). Der Masterstudiengang "Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung" wird dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.

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