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HAWK ernennt Mineralogen Erwin Stadlbauer zum Honorarprofessor

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der niedersächsischen Denkmalfachbehörde hat sich am Fachbereich Konservierung und Restaurierung unentbehrlich gemacht.

HAWK-Präsident Prof. Dr. Johannes Kolb (links) überreicht Dr. Erwin Stadlbauer die Ernennungsurkunde zum Honorarprofessor

Mit der Ernennung zum Honorarprofessor ehrt die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen einen Mann, der sich in zwölfjähriger Lehr- und Forschungstätigkeit am Fachbereich Konservierung und Restaurierung unentbehrlich gemacht hat: Dr. Erwin Stadlbauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der niedersächsischen Denkmalfachbehörde.


Stadtlbauers Initiative sind ganz besonders zwei praxisorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu verdanken, die er gemeinsam mit dem Fachbereich konzipiert und erfolgreich geleitet hat: Das Projekt „Erhaltung von Naturstein-Grabmalen des Jüdischen Friedhofs An der Strangriede in Hannover“ und das Vorhaben „Erhaltung des umweltgeschädigten Kreuzganges der Michaeliskirche in Hildesheim.“ Bei beiden Koopaerationen konnte Stadlbauer die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) als gewichtigen Sponsor gewinnen.
Erwin Stadlbauer ist 1957 in Neckarsulm (Baden-Württemberg) geboren. Bis 1984 hat er an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg Mineralogie studiert und 1988 in diesem Fach promoviert. Seit 1989 ist er Wissenschaftlicher Angestellter der niedersächsichen Denkmalfachbehörde. Dort hat er das materialkundlich-chemische Labor im Referat Restaurierung mit aufgebaut.

„In seiner langjährigen Praxis als Naturwissenschaftler hat er immer den Nutzen naturwissenschaftlicher Forschungen und Entwicklungen für die Denkmalpflege und Restaurierung im Blick“, heißt es im Bericht der Berufungskommission. Durch sein pädagogisches Einfühlungsvermögen und sein großes persönliches Engagement bei der Betreuung von Studierenden habe er sich in den mehr als zwölf Jahren seiner Tätigkeit als hervorragender Lehrer profiliert. Innovative Methoden der Untersuchung und Dokumentation sowie der Konservierung flössen direkt in die Projektarbeit ein, wovon die Studierenden sehr profitierten.
Stadlbauers Anliegen sind eine praxisnahe Ausbildung im Kontakt mit mittelständischen und kleineren Unternehmen auf der Basis des aktuellen Forschungsstandes. Den Festvortrag hielt Stadlbauer zum Thema  „Umwelt- und Kulturgüterschutz – Materialkundliche Beiträge und Herausforderungen der Zukunft“.

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