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Antwort auf Pisa: HAWK-Modellkrippe setzt phänomenografischen Ansatz in der pädagogischen Praxis um

Bundesweit einzigartiges Projekt aus Studiengang und Kinderbetreuung / Vertragsunterzeichnung mit der Stadt Hildesheim

Hildesheims Stadträtin Dr. Annamaria Geiger und HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren unterzeichnen den Kooperationsvertrag für das Modellprojekt "HAWK-Kinder"

Die "HAWK-Kinderburg" Tappenstaße 55: Auf rund 300 Quadratmetern im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Bauwerks entsteht die Modellkrippe.

Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst und Stadt Hildesheim ist das Startzeichen für ein bisher einzigartiges Modellprojekt als Antwort auf Pisa. Bundesweit bieten bisher weniger als zehn Hochschulen die lange geforderte akademische Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher an. Dazu gehört die HAWK. Unser Studiengang „Bildung und Erziehung im Kindesalter“ ist jetzt auflagenfrei akkreditiert und startet zum Wintersemester 2006/2007.

Wir sind aber Deutschlands einzige Hochschule, die den Studiengang mit einer Modellkinderkrippe kombiniert, in der ein pädagogisches Modellkonzept auf der Basis von international anerkannten Standards realisiert wird. Damit schafft die HAWK eine einmalige Verknüpfung von Praxis, Hochschulausbildung, Forschung und Weiterbildung, in der sich alle Bereiche gegenseitig befruchten.

Die HAWK-Modellkrippe arbeitet nach dem Phänomenografischen Ansatz. Kinder lernen forschend die Welt und ihre Gesetzmäßigkeiten kennen. Zentrale Bausteine des Krippenkonzeptes sind unter dem Stichwort „Bildungszentrum“ individuelle Entwicklungspläne für Kinder, Bildungspartnerschaft mit Eltern und wissenschaftliche Prozessberatung.

ausführliche Informationen als PDF

Die Krippe wird auch organisatorisch Modellcharakter haben, denn wir weitern unter anderem die Betreuungszeiten passend zu den Vorlesungszeiten aus. Im Frühsommer dieses Jahres wird sie eröffnen. Derzeit laufen die Umbauarbeiten in dem Gebäude Tappenstrasse 55 in Hildesheim. Die Konzepte für die Innen- und Lichtgestaltung der Krippe sowie die Außenplanung sind von Expertinnen und Experten der HAWK-Fakultäten Gestaltung und Ressourcenmanagement entwickelt worden. Die Fakultäten Bauwesen und Soziale Arbeit und Gesundheit haben die Bauplanung begleitet und die  pädagogische Konzeption erarbeitet. Die HAWK investiert in die Krippe zunächst rund 160.000 Euro aus den Langzeitstudiengebühren. Finanziell wird die Krippe von der Stadt Hildesheim unterstützt.

Die HAWK als von der Hertie-Stiftung zertifizierte Familiengerechte Hochschule bietet ihren eigenen Nachwuchsakademikerinnen und –akademikern, Beschäftigten und Hildesheimern mit der neuen Einrichtung gleichzeitig die Möglichkeit, Studium oder Berufstätigkeit mit der Familie zu vereinbaren. Die HAWK profiliert sich damit als Hochschule, an der Kinder willkommen sind.

(Stichwort: Phänomenographischer Ansatz / metakognitive Lernprozesse)

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