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HAWK vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft für originelles Personalmanagementkonzept ausgezeichnet

Preis ist mit 200.000 Euro Förderung verbunden

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat im Rahmen seines Wettbewerbs „Akademisches Personalmanagement“ das Modellkonzept der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen ausgezeichnet und fördert das Projekt mit 200.000 Euro.


„Die HAWK Hildesheim-Holzminden-Göttingen bestach durch ihr originelles Konzept "Work-Life-Balance leben! Quer denken und voran gehen". Die Jury lobte an dem Antrag vor allem, dass die kleine Fachhochschule in der niedersächsischen Provinz mit dem Leitbild der familiengerechten Hochschule eine gut begründete Profilierungsstrategie entwickelt hat, aus der sie dann ein schlüssiges Personalentwicklungskonzept ableitet. Obligatorische Qualifikationsmodule zur Übernahme von Managementfunktionen in der Hochschule sind Teil eines Modernisierungsprozesses mit hochschulweitem Anspruch“, heißt es in der heutigen Presseinformation des Stifterverbandes. Ausgezeichnet wurden auch die Universität Bremen und die TU Kaiserslautern.

„Wir entwickeln die HAWK  mit unserem Konzept für Akademisches Personalmanagement zu einem modern geführten Dienstleistungsunternehmen. Das bedeutet, dass wir einerseits unserem Bildungsauftrag optimal gerecht werden und andererseits hervorragende Leistungen in Forschung, Entwicklung und Technologietransfer für unsere Partner erbringen“, sagt HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren. „Dass der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft dieses Konzept auszeichnet, freut uns sehr. Die HAWK positioniert sich damit neben den beiden anderen Preisträgern, den renommierten Universitäten Bremen und Kaiserslautern, und zeigt gleichzeitig einen ganz eigenen Weg als Fachhochschule auf“, betont Thren.

„Der Wettbewerb hat gezeigt, dass einzelne Hochschulen auf dem Gebiet des Personalmanagements Vorreiter sind. Diese wollen wir fördern und weiterentwickeln. Die meisten Hochschulen stehen freilich noch am Anfang der Entwicklung eines genuin akademischen Personalmanagements", resümiert Andreas Schlüter, Generalsekretär des Stifterverbandes, die Antragslage.
 
Die Konzepte seien an ihrer Realisierbarkeit, ihrer Verankerung in der Hochschule, an ihrem Modellcharakter sowie an ihrer Zukunftsfähigkeit gemessen worden. Sie sollten sich ausschließlich auf das akademische Personal beziehen und mindestens eine der drei Zielgruppen Junge Forschende, wissenschaftliche Führungskräfte und Fakultäts- und Hochschulleitung ansprechen, war die Vorgabe des Stifterverbandes.

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