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Unterrichtsmaterialen, E-Learning-Kurse, Fachtagungen und Ausstellungen

Das Hornemann Institut der HAWK veröffentlicht Jahresbericht 2006

Dr. Angela Weyer, die Leiterin des Hornemann Instituts, überreicht dem Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission die Unterrichtsmappe „Klasse Welterbe!“ Foto: Hornemann Institut

Highlight unter den Aktivitäten des Hornemann Instituts 2006 war die Veröffentlichung der Unterrichtsmappe „Klasse Welterbe. Hildesheimer Weltkulturerbe im Unterricht“ als siebter Band seiner Schriftenreihe. Sie war der Abschluss eines großen Schulprojektes zum Hildesheimer Weltkulturerbe, an dem sich über 30 Pädagogen aus Hildesheim und einige Wissenschaftler beteiligt hatten. Die Publikation zog mehrere Veröffentlichungen nach sich, sowie viele Anfragen und einige Vorträge, u.a. auf der sechsten Jahrestagung des UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. und der Deutschen UNESCO-Kommission.
Das Hornemann Institut wird sich auch weiterhin für die Erschließung des Hildesheimer UNESCO- Weltkulturerbes als außerschulischen Lernort einsetzen. 2006 baute es auch eine Leihbibliothek für Lehrer mit den wichtigsten kulturhistorischen Medien zum Hildesheimer Welterbe auf. Zur Zeit entstehen in Kooperation mit anderen Hildesheimer Institutionen sog. „Welterbekoffer“. Darin sind viele Objekte zum Anfassen enthalten, mit deren Hilfe das Hildesheimer UNESCO Weltkulturerbe besser vermittelt werden kann.

Zur Verbesserung des weltweiten Wissenstransfers für Fachleute im Bereich Erhaltung von Kulturgut unterstützte das vierköpfige Institutsteam 2006 zwei internationale Fachtagungen: Die erste - „Materiality“ - fand vom 27. bis 30. April 2006 mit rund 200 Fachleuten aus elf Ländern in Brünn/CZ statt und thematisierte die Erhaltung der originalen Materialien der Architektur der Klassischen Moderne. Bei der zweiten handelte es sich um die ICOMOS-Tagung - „Weltkulturerbe Deutschland - Präventive Konservierung und Erhaltungsperspektiven“, die vom 23. bis 25. November 2006 mit über 200 Fachleuten und Studierenden aus acht Ländern in Hildesheim abgehalten wurde. Einige Vorträge oder ihre Abstracts veröffentlicht das Hornemann Institut auf seiner Website.

Die institutseigenen E-learning Kurse wurden 2006 sowohl in der Lehre wie auch in der Fortbildung von Restauratoren und Denkmalpflegern eingesetzt. Das Angebot ist einmalig, so dass das Getty Conservation Institute die Institutsleiterin zu einem „Directors Retreat for Conservation Education“ nach Texas einlud. 2006 arbeitete das Hornemann Institut an einer Ausweitung seines Kurs-Angebots, u.a. zur Dokumentations-Fotografie, zur Möbelrestaurierung, zur Globenkonservierung sowie eine englische Fassung des Kurses zur Mikrobiologie. Unter der Website-Rubrik „E-publication“ sind inzwischen fünf institutseigene Online-Datenbanken mit wissenschaftlichen Texten kostenfrei recherchierbar: Am meisten nachgefragt ist die Datenbank mit Hochschularbeiten, die inzwischen ca. 850 Datensätze beinhaltet, darunter die Volltexte von 28 Dissertationen.

Das Institut organisierte 2006 zwei Ausstellungen: genau 61 Jahre nach der großen Kriegszerstörung Hildesheims eine zum Hildesheimer Weltkulturerbe in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Brüssel. Die kleine Wanderausstellung „Tapetenwechsel“ von Studierenden des Fachbereichs Konservierung und Restaurierung und dem Museumsverein Bad Münder wurde an den HAWK Standorten Holzminden und Hildesheim gezeigt.

Die Aktivitäten für die Öffentlichkeitsarbeit blieben konstant: die deutschsprachigen Newsletter wurden an rund 450 Abonnenten versandt, der englischsprachige Newsletter in 35 Länder. Tageszeitungen und überregionale Fachjournale erwähnten Projekte des Hornemann Instituts wie auch immer mehr Internetportale, Mailing-Listen, Newsletter und Presseinformationen anderer Institutionen. Auch bei der internationalen Fachmesse „denkmal 2006“ in Leipzig war das Institut präsent.

Finanzielle Förderung erhielt das Institut 2006 von der Stadt Hildesheim, der Hans L. Merkle Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der Alcoa Foundation und der Bürgerstiftung Hildesheim.

Den Jahresbericht finden Sie im Volltext unter:
http://193.175.110.9/hornemann/german/1081.php

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