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Die Idee des selbstsortierenden Bücherregals bringt Kira und Lena nach Berlin

Michelsen-Schülerinnen entwickeln Zukunftsvisionen beim Girlsday der HAWK und gewinnen damit Preise bei europäischem Wettbewerb

Das Modell des mobilen und zugleich intelligenten Bücherregals  „Red-Light-Bookshelf“.

(v.l.n.r.) Lena Piel, Kira Janotta, Prof. Dr. Thomas Christaller vom Fraunhofer Institut Intelligente Analyse- und Informationssysteme (Mitglied der Jury und Laudator),

Kira Janotta und Lena Piel, beide 15 Jahre alt, hatten beim diesjährigen Girlsday an der HAWK eine richtig gute Idee: Sie haben ein mobiles und zugleich intelligentes Bücherregal, das „Red-Light-Bookshelf“, entworfen. Die Idee war so gut, dass sie jetzt in Berlin beim europäischen Wettbewerb „Vision 2027“ – Erfinde deine Zukunft“ ausgezeichnet wurde. 354 Mädchen mit 195 Einzel- und Gruppeneinsendungen aus dem ganzen Bundesgebiet sowie europäischen Nachbarländern haben sich an dem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Wettbewerg beteiligt. Die besten technischen Ideen von Mädchen für eine gerechtere und lebenswertere Zukunftsgestaltung sind jetzt im Rahmen einer Feierstunde im Zeiss Großplanetarium in Berlin vorgestellt und prämiert worden. Kira Janotta und Lena Piel von der Michelsenschule in Hildesheim waren dabei und bekamen jeweils ein Handy als Preis.

Die beiden 15-Jährigen hatten am 26. April zusammen mit zwölf anderen Mädchen am Girls Day der HAWK in Hildesheim teilgenommen, der von der Fakultät Bauwesen in Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum ausgerichtet wurde.
Die Teilnehmerinnen hatten die Aufgabe, ein Möbelstück der Zukunft zu entwickeln: Zuerst wurde die Idee als Skizze auf Papier gebracht, dann ging es in die Modellbauwerkstatt, wo die Idee dann als Styrodur-Modell Form annahm. Die Modelle der Mädchen wurden im Fotolabor in Szene gesetzt und dann fotografiert. Der nächste Schritt war die Erstellung einer Präsentation als Website.

Das mobile und zugleich intelligente Bücherregal, das „Red-Light-Bookshelf“, ist nach den Vorstellungen von Kira und Lena je nach Stimmung farblich zu verändern. „Die schwungvolle Form bringt Harmonie in den Haushalt und verstrahlt dabei eine sanfte Wärme“, schreiben die beiden in ihrer Präsentation. Bücher könnten automatisch einsortiert und auch ausgegeben werden und darüber hinaus gebe es einen Platz für das Haustier zum ‚chillen’ –alles in allem eine Investition, die sich lohne. Diese Idee reichte die HAWK beim Wettbewerb Vision 2027 ein und eine hochkarätige Jury fand großen Gefallen daran. Insgesamt 15 Ideen wurden ausgezeichnet.

Der Laudator Prof. Dr. Thomas Christaller vom Fraunhofer Institut Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) übergab den Schülerinnen zusammen mit einer Vertreterin des Sponsors feierlich die Urkunde und den Preis, das Handy. Die prämierten Exponate sind in einer Sonderausstellung „Vision 2027 - Mädchen gestalten die Technik der Zukunft!“ bis Mitte 26. August dieses Jahres im Technikmuseum des im Zeiss Großplanetariums in Berlin zu sehen.
(weitere Informationen: www.girls-day.de)

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