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Erfahrungen weitergeben: Damit die Familie zum Karriere-Kick wird

Wissenschaftsminister Stratmann eröffnet bundesweit einmaliges Mentoring-Programm der HAWK

Wissenschaftsminister Stratmann (links) eröffnet das Mentoring-Programm der HAWK.

Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann hat jetzt das bundesweit einzigartige Mentoring-Programm „Karriere-K(nick) Familie“ der HAWK eröffnet. „Gerade für eine Industrienation wie Deutschland, die sich in der Wissenschaft, der Forschung und Bildung in Zukunft noch besser aufstellen muss, geht es nicht ohne die vielen Menschen, die Beruf und Familie in Einklang bringen müssen“, sagte Stratmann und hob die Vorreiterrolle der HAWK als familiengerechter Hochschule mit ihrer Modellkrippe und dem jetzt startenden Mentoring-Programm hervor.

HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren erinnerte daran, dass die HAWK schon ein familiengerechtes Profil gehabt habe, als die anderen noch selig schlummerten: „Geschaffen haben wir  an der HAWK schon Möglichkeiten, Strukturen und Flexibilität, also quasi den Rahmen. Die Entscheidung für Studium, Karriere und Kinder  müssen die Menschen selbst fällen. Bisher hieß es meistens: Karriere oder Familie –  für viele Frauen erscheint noch heute nur eine Möglichkeit realistisch. Karriere und Kinderbetreuung – für viele Männer passt das immer noch nicht zusammen. Dabei gibt es Menschen, die all dies hinkriegen, die überkommene Muster hinter sich gelassen haben.
Unser Mentoring-Programm zur Familienplanung soll niemandem die Entscheidung abnehmen.  Aber es soll klugen jungen Leuten helfen, sich bewusst und frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ich danke unserem Gleichstellungsbüro und insbesondere Frau Haasper, welche das Projekt an den Start gebracht haben.  Ich danke allen Mentorinnen und Mentoren, die sich bisher schon bereit erklärt haben, ihre Erfahrungen weiterzugeben. Und ich beglückwünsche alle Mentees zu ihrem Interesse und ihrer Offenheit den Erfahrungen anderer gegenüber. Vor allem danke ich Herrn Minister Stratmann und Frau Dr. Hartung, dass sie unser Projekt nicht nur ideell, sondern auch finanziell unterstützen. Sie setzen damit ein Zeichen, das über die Landesgrenzen hinausgehen wird.“

HAWK-Gleichstellungsbeauftragte und Projektinitiatorin, Ingrid Haasper, möchte nicht, dass Studentinnen entweder eine Schwangerschaft oder ihr Studium abbrechen müssen: „Deshalb führen wir bei unserem Mentoring Studierende und Menschen zusammen, die die Lebenserfahrung Familie plus Studium gemacht haben.“

Weitere Informationen zum Mentoring-Programm
Die Rede des Präsidenten im Wortlaut

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