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Wenn Physik und Elektrotechnik den praktischen Fahrradtest bestehen

Fast 600 Schülerinnen und Schüler bei den Infotagen der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik

Dekan Prof. Dr. Manfred Bußmann stellt den Schülerinnen und Schülern die Fakultät Naturwissenschaften und Technik vor.

Christina Pflugfelder rät Mädchen zu mehr Mut in Physik.

„Viele Mädchen sind gut in Mathe und Physik. Aber die meisten trauen sich ein Studium dann doch nicht zu.“ Das sagt eine, die sich getraut hat: Christina Pflugfelder ist Doktorandin im Bereich Physikalische Technologien an der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Göttingen. Und ihr Tipp: „Lasst Euch nicht schrecken. Das Studium ist spannend und praktisch.“ 

Fast 600 Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien und Berufsschulen aus Stadt und Region Göttingen sowie dem Eichsfeld sehen sich bei den „Infotagen 2008“ von Montag bis Mittwoch die Labore, Hörsäle und – versteht sich – natürlich ganz nebenbei auch die Professorinnen und Professoren an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik an. Was Christina Pflugfelder mit praktischem Studium gemeint hat, stellt zum Beispiel Prof. Dr. Wolfgang Viöl bei seiner Vorführung „Star Wars oder was mit Lasern wirklich möglich ist“ vor. „Augen aus Sand“ zeigt Prof. Dr. Klaus Bobey.

So richtig lebenstüchtig zeigt sich die Fakultät auch mit dem Projekt von Frank Berge, der Feinwerktechnik studiert, und Tristan Thiele, der an der HAWK-Fakultät Gestaltung in Hildesheim Designer wird. Die beiden haben das so genannte „Terrassenfahrrad“ entwickelt. Der Weg zur Fakultät, die Zietenterrassen herauf, ist nämlich mit dem Rad recht beschwerlich. Deshalb hat Frank einen ganz besonderen, elektronisch gesteuerten Zusatzmotor für ein Fahrrad entwickelt. Tristans Aufgabe ist, Motor und Rad so zu gestalten, dass der Motor quasi unsichtbar zugeschaltet werden kann. Bis zur Serienreife ist zwar noch ein weiter Weg. Aber echte Punkte wird das Projekt schon jetzt fürs Studium bringen.

Knapp 600 Studierende – immer noch nur rund 15 Prozent Frauen – sind in den sechs Bachelor- und Master-Studiengängen der Fakultät Naturwissenschaften und Technik eingeschrieben, berichtet Dekan Prof. Dr. Manfred Bußmann, wenn er die Schülerinnen und Schüler begrüßt. Und jeder Absolvent, jede Absolventin, hat bisher einen Job bekommen. Manche haben den Arbeitsvertrag schon vor dem Abschlusszeugnis in der Tasche. „Das klingt gut“, finden Felix und Tobias. Sie müssten nur noch schnell das Abitur zwischenschalten, grinsen die beiden.

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