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HAWK-Absolvent Christoph Gerhard bekommt Georg-Simon-Ohm-Preis

Auszeichnung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für die Entwicklung neuer Kurzpulslaser

Georg-Simon-Ohm-Preisträger Christoph Gerhard (rechts) und Prof. Dr. Wolfgang Viöl von der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik.

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) hat ihre Auszeichnungen  für das Jahr 2009 vorgestellt. Den Georg-Simon-Ohm-Preis für hervorragende Fachhochschul-Absolventen bekommt HAWK-Absolvent Dipl.-Ing. Christoph Gerhard für seine Diplomarbeit.

Betreuer der Diplomarbeit war Prof. Dr. Wolfgang Viöl von der Göttinger HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik.  Der mit 1500 Euro dotierte Preis wird 2009 zum achten Mal vergeben. Mit Christoph Gerhard wird dabei zum dritten Mal ein HAWK-Absolvent ausgezeichnet. Vor ihm hatten 2003 Christian Peth und 2007 Stephanie Tümmel von der Göttinger Fakultät die Ehrung erhalten. Keine andere Hochschule ist bisher mehrfach vertreten.

Christoph Gerhard hat nach dem Abitur, der Berufsausbildung zum Feinoptiker und anschließender Berufstätigkeit 2002 bis 2006 an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Göttingen Präzisionsfertigungstechnik studiert. Seine von Prof. Dr. Wolfgang Viöl betreute Diplomarbeit erstellte Gerhard am Institut d’Optique in Orsay bei Paris. Das Thema der Abschlussarbeit war die Entwicklung und Charakterisierung von neuen Kurzpulslasern für die Mikromaterialbearbeitung und medizinische Analysetechnik. Im Zuge dieses Projektes wurde ein neuartiges Verfahren zur Erzeugung kurzer, stabiler Laserpulse entwickelt und etabliert. Die Ergebnisse seiner Arbeit wurden bisher in zwei wissenschaftlichen Veröffentlichungen präsentiert.

Christoph Gerhard arbeitet heute als Produktmanager für Linos Photonics in Göttingen und ist zudem als Lehrbeauftragter für Französisch an der HAWK tätig. Während seines Auslandsaufenthalts in Frankreich gründete er ein Studierendenaustauschprojekt und hat somit durch die Vermittlung mehrerer Praktika für Studierende der Ingenieurwissenschaften beider Länder Kooperationen initiiert. Der Georg-Simon-Ohm Preis 2009 wird ihm auf der DPG- Tagung im März kommenden Jahres in Hamburg übergeben.

Der Georg-Simon-Ohm-Preis soll eine hervorragende, kürzlich abgeschlossene und grundsätzlich der Öffentlichkeit zugängliche Arbeit eines Studenten oder einer Studentin der physikalischen Technik oder verwandter Studiengänge an Fachhochschulen auszeichnen und so dem Ansporn des physikalisch-technischen Nachwuchses dienen.

Weitere Informationen über die Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft unter:
http://www.dpg-physik.de

 

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