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Wolfgang Viöl leitet jetzt auch das Laser-Laboratorium Göttingen

HAWK-Professor betreut in Lehre und Forschung weiter das Labor für Laser- und Plasmatechnik an der Fakultät Naturwissenschaften und Technik

Prof. Dr. Wolfgang Viöl

Prof. Dr. Wolfgang Viöl hat zum 1. Dezember 2008 die Leitung des Laser-Laboratoriums Göttingen (LLG) übernommen. Durch enge Zusammenarbeit des Laser-Laboratoriums mit der der Universität Göttingen, den Max-Planck-Instituten, Unternehmen aus der Region und nun auch verstärkt mit der HAWK soll die gesamte Entwicklungskette von der Idee über grundlagen- und  anwendungsbezogene Forschung bis hin zum Produkt realisiert werden. Viöl lehrt neben seiner Tätigkeit am LLG weiter an der HAWK und betreut nach wie vor das Labor für Laser- und Plasmatechnik an der Fakultät.


Am LLG wird Viöl eine neue Abteilung einrichten, die sich mit Laser-Plasma-Hybridverfahren befasst. Diese Kombination mit der Laserforschung gilt als ein zukunftsträchtiges Technologiefeld mit vielen Anwendungsmöglichkeiten, das eine nachhaltige Weiterentwicklung des Laser-Laboratoriums – auch im Sinne eines weiteren Alleinstellungsmerkmals – einleiten wird.


Zum Laser-Laboratorium unterhielt Prof. Viöl seit Beginn seiner Professur in Göttingen vielerlei Kontakte. Sie haben sich in den vergangenen zwei Jahren intensiviert. “Mich fasziniert an diesem Institut, dass es auf hohem Grundlagen-Niveau anwendungsbezogene Fragen der Industrie aber auch spezielle Fragestellungen anderer internationaler Forschungsinstitute bearbeitet”, erklärt Viöl. Diesen Ansatz hatte er bereits während seiner Promotion (1988) und Habilitation (1994) an der Universität Düsseldorf zum Thema Kohlendioxidlaser und später an der HAWK verfolgt.
  
“Die Stelle des Institutsleiters wurde international ausgeschrieben”, berichtet der scheidende Leiter, Prof. Dr. Gerd Marowsky. Viöl hätte sich unter mehr als einem Dutzend ernsthafter Bewerber durchgesetzt. Marowsky, der 1992 Institutsdirektor wurde, zieht sich aus dem Tagesgeschäft zurück. Als Vorstandsmitglied wird er künftig zur strategischen Entwicklung des Instituts beitragen. Derzeit befasst er sich u.a. mit neuen Kooperationsprojekten, die das Laser-Laboratorium mit israelischen und schweizerischen Partnern eingehen will. 

Das Laser-Laboratorium Göttingen ist 1987 als industrienahes Forschungsinstitut gegründet worden. Die Einkünfte stammen schon seit längerer Zeit zu je gleichen Teilen aus der Landeszuwendung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), aus Drittmitteln des Bundes und weltweit akquirierten Firmenaufträgen. Das Jahr 2008 wird vermutlich das umsatzstärkste Jahr seit Gründung des Instituts werden.

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