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Thren: "Ruhestand entspricht nicht seiner Art"

Feierstunde zur Verabschiedung von Prof. Dr. Ulrich Hammer an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

Dekanin Prof. Dr. Maria Busche-Baumann überreicht Prof. Dr. Ulrich Hammer zum Abschied Blumen und Geschenke

„Abschied ist die innigste Form des menschlichen Zusammenseins. Ich bin traurig, dass Dr. Ulrich Hammer geht. Wir haben in all den Jahren vertrauensvoll und verlässlich zusammengearbeitet. Er ist mir ein lieber Kollege geworden“, mit diesen Worten fasste Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Dekanin der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, die Stimmung vieler an diesem Abend zusammen. Es herrschte reger Andrang in der ehemaligen Bibliothek der Fakultät, in der Hammer seinen Abschied in den Ruhestand feierte. Unter den zahlreichen Gästen waren neben Oberbürgermeister Kurt Machens, der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Ulrich Kumme, der ehemalige Oberstadtdirektor Dr. Konrad Deufel sowie Freunde, Studierende, Professoren und Lehrkräfte der HAWK. Für den musikalischen Rahmen sorgte Prof. Dr. Udo Wilken.

Dekanin Busche-Baumann lobte Hammers elementare Fähigkeit, als Jurist wie auch als Wissenschaftler, Fragen zu stellen. Nach ihrer Rede überreichte sie Abschiedsgeschenke.
In das Bedauern über den Weggang eines vertrauten Kollegen mischte sich aber auch Optimismus. „Wir verabschieden heute einen Mann in den Ruhestand, bei dem ich es mir schwer vorstellen kann, dass er sich in einen tatsächlichen Ruhestand begibt. Das entspräche nicht seiner Art“, war sich HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren in seiner Rede sicher. Thren hob besonders die aktive Persönlichkeit des scheidenden Hochschullehrers hervor: „Ich vermute, Sie werden sich eher in einen Unruhezustand versetzen.“ Er selbst könne ihm eine Art Senior-Professur anbieten. In der wäre Dr. Hammer weiterhin als Ombudsmann für das gute wissenschaftliche Arbeiten tätig. Seine Bereitschaft dazu hatte Hammer schon signalisiert.

Die Laudatio hielt Prof. Michael Rothschuh. Launig teilte er den Lebenslauf von Ulrich Hammer in zehn Abschnitte zu je 6,5 Jahren auf. Für jeden Abschnitt knüpfte er Verbindungen zu wichtigen politischen Ereignissen - natürlich auch hinsichtlich der Entwicklungen in der Sozialen Arbeit.

Hammer selbst war besonders erfreut und erstaunt über die vielen studentischen Gäste seiner Abschiedsfeier. Schließlich waren sie diejenigen, für die er in seiner Lehrtätigkeit an der HAWK gearbeitet hatte. Seine Aufgabe hatte er stets darin gesehen, seine Studenten nach dem Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ vom ersten Semester bis zum Examen zu begleiten. Seine Auffassung sei stets gewesen, dass man in der Wissenschaft Authentizität zeigen müsse, sagte Hammer. Wissenschaft sei nicht vom Menschen getrennt.   

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