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HAWK strebt Partnerschaft mit Universität Novgorod an

Russische Delegation informiert sich an Hildesheimer Fakultät Erhaltung von Kulturgut

Die Delegation der Universität Novgorod zu Gast bei der HAWK am Hohnsen

Die HAWK und die Staatliche Universität Novgorod streben eine Partnerschaft an. HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren hat jetzt eine Delegation der russischen Hochschule empfangen und gemeinsame Interessen ausgelotet. Erste Kooperationen könnte es mit der Hildesheimer Fakultät zur Erhaltung von Kulturgut geben. Die russischen Gäste haben für Gespräche eine Fakultätsratssitzung besucht und sich die Restaurierungswerkstätten angesehen. Fernziel der Zusammenarbeit könnte, so resumierte HAWK-Präsident Thren, ein so genannter Doppel-Masterabschluss sein, den die Studierenden an beiden Hochschulen absolvieren können. Die Universität Novgorod hat 17.000 Studierende.

Novgorod liegt rund 180 Kilometer südlich von St. Petersburg und feiert im September 2009 das 1150. Stadtjubiläum. Die Stadt ist reich an Baukunst, historischen Kirchen und Kirchenschätzen. 37 Objekte tragen den Titel Unesco Weltkulturerbe. Archäologische Grabungen spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Stadt. Im Rahmen von so genannten Summer Schools beteiligen sich daran auch internationale Studierende. Novgorod ist die östlichste der Hansestädte, die traditionell sehr gute Beziehungen zu Deutschland pflegte. Vor diesem historischen Hintergrund sind alle Fachrichtungen der HAWK-Fakultät Erhaltung von Kulturgut von großem Interesse für die russische Seite. Erster Schritt ist, Auslandspraktika für die Studierenden in der jeweiligen Hochschule zu organisieren.

Die Delegation aus Novgorod hat Hildesheim auf Einladung der Universität besucht, wo Prof. Dr. Michail Pewsner für den herausragenden Beitrag, den er zur Entwicklung internationaler Curricula und zum wissenschaftlichen Austausch zwischen Russland und Deutschland geleistet hat, mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet wurde.
An der Universität Hildesheim leitet er derzeit in Zusammenarbeit mit der Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaft, Prof. Dr. Dr. h. c. Olga Graumann, im Rahmen des EU-Programms TEMPUS ein Projekt zu „Konsekutiver Ausbildung in Bildungsmanagement“ sowie das Projekt „Integrierter Studiengang mit Doppelabschluss in Erziehungswissenschaft“, das vom DAAD finanziert wird.

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