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Wie eine Modeakademie der Schlosskaserne zu Gesicht steht

Fakultät Gestaltung zeigt spannende Abschlussarbeiten am Wochenende 31. Januar und 1. Februar

Entwurf eines Modeateliers von Linda Mertens

„[Wandunikat] Die fragmentarische Sinnlichkeit“ von Ina Lang

Wie eine ehemalige Schlosskaserne zur Modeakademie werden könnte, das zeigt Linda Mertens in ihrer Abschlussarbeit. Entwürfe für ein Gesundheitszentrum, ein Jazz- und Blues-Radiosender in Bremen, ein Veranstaltungszentrum in der Fischauktionshalle in Hamburg und viele mehr sind jetzt an der HAWK-Fakultät Gestaltung zu sehen. Prüfer bei diesen Arbeiten war Prof. Günter Weber.

Die Abschlussausstellung der  Absolventinnen und Absolventen des Wintersemesters 2008/2009 in den Studienrichtungen Interior Architecture/Interior Design, Advertisting Design, Corporate Identity/Corporate Design, Farbdesign, Grafikdesign, Lighting Design Metallgestaltung und Produktdesign werden jetzt präsentiert: Am Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Januar 2009, findet die öffentliche Vorstellung der Arbeiten jeweils von 10.30 Uhr an in der Aula, Kaiserstraße 43-45 statt.

Jutta Werner zum Beispiel stellt ihre Bachelor-Arbeit in der Studienrichtung Farbdesign vor. Ihr Thema war die Entwicklung eins Layouts für ein Trendbuch mit dem Thema Trendforschung und dem Trend 2009/10. Das wissenschaftliche Fundament der Thesis ist ihr Praxisprojekt, in dem sie verschiedene Publikationen, Trendbücher und deren Herangehensweise an das Layout analysierte. Hauptteil der Abschlussarbeit ist die gestalterische Darstellung dreier zukünftiger Trends: Majestical Harmony, Sensual Poem und Cooly White.

Ina Lang hat einen Wandschmuck entwickelt. Der Titel: „[Wandunikat] Die fragmentarische Sinnlichkeit“. Grundlage für ihre Arbeit ist ein sechsmonatiges Praktikum in der Welter Manufaktur in Berlin. Die Sinnfrage der Wandbekleidung ist hier eine andere als der gewöhnlichen Tapete: Sie ist kostbarer Wandschmuck – ein Unikat. "Meine Idee war,  ein neuartiges Wandunikat zu entwickeln, das facettenreich in der Anordnung der Material-und Formebenen ist und durch die Farbgebung zur Einheit verschmilzt. Ziel war, einen Wandschmuck zu gestalten, der von kostbar schlicht bis ästhetisch opulent wirken kann", beschreibt Ina Lang. Prüfer beider Arbeiten war Prof. Markus Schlegel.

Ein etwa zehnminütiger Film ist die Abschlussarbeit von Andre Göhmann, begleitet von Prof. Eckard Westermeier im Bereich "Rechnergestütztes Gestalten/Zeitbasierte Medien". Göhmann hat für die Hildesheimer Firma KSM-Castings einen Film gemacht, der den rund 1200 Mitarbeitern im Rahmen mehrerer Sitzungen gezeigt werden soll. KSM-Castings stellt im Jahr rund vier Millionen Teile für Autos verschiedener Hersteller her. Thema des Films war die Produktionssicherheit. Um das Ganze professionell zu gestalten, hat Göhmann für den dazugehörigen Text und einige Szenen Schauspieler vom Theater Hildesheim engagiert.

Am Freitag, 30. Januar, um 17 Uhr ist die Ausstellungseröffnung und zu sehen ist die Ausstellung dann noch am Wochenende, 31. Januar und 1. Februar,  jeweils von 13 bis 18 Uhr in den Gebäuden Kaiserstraße 43 – 45 und Marienfriedhof 1 in 31134 Hildesheim. Der Eintritt ist frei.

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