English Version | Intranet | Schnellzugriff

Finnische Gäste diskutieren über das Sozialsystem

HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit pflegt Austausch mit der Helsinki Metropolia University

Studierende aus Helsinki und Hildesheim im Foyer Goschentor

Studierende der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit haben jetzt zum siebten Mal Studierende der finnischen Partnerhochschule Helsinki Metropolia University of Applied Sciences in Hildesheim empfangen. Der Austausch der Studierenden findet im Rahmen des Projekts “Sozialpolitik und Soziale Arbeit in Europa statt. An ihm nehmen 13 deutsche und elf finnische Studierende teil. Sie werden in Hildesheim von Prof. Uta Granitzka begleitet und in Helsinki von Dozentin Irmeli Norokorpi.

Die fachliche Diskussion konzentrierte sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig auf das Sozialsystem, die Soziale Arbeit und das Bildungssystem im europäischen Kontext. Fortgesetzt wird zusätzlich die Diskussion über Amokläufe in Deutschland und Finnland.
Entsprechend dem Kooperationsvertrag beider Hochschulen von 2002  sollen regelmäßige Studenten- und Dozentenaustauschprogramme durchgeführt sowie Praktika und Studien-aufenthalte gefördert werden; die Themenauswahl ist jeweils so angelegt, dass vergleichende Studien – comparative  studies - möglich sind.

Die Themen werden in ihren wesentlichen Aspekten in Referaten in englischer Sprache bearbeitet. In Absprache mit den Trägern sozialer Arbeit werden Praxisbesuche – study visits – organisiert. Das Besuchsprogramm umfasst zusätzlich ein kulturelles und Freizeit gestaltendes Rahmenprogramm. Timo Lewis aus Finnland findet bisher kaum Unterschiede zwischen Deutschen und Finnen. Seiner Meinung nach ähneln sich beide Völker gerade in Bezug auf ihre Art, aufeinander zuzugehen. Beide seien zuerst zurückhaltend und etwas kühl. Doch nach einer kurzen Zeit würden beide Nationalitäten regelrecht auftauen. Das schaffe Möglichkeiten für langjährige internationale Freundschaften.

Jeanette Kleinbach fügt dem hinzu, dass es gerade die Aktivitäten in der Freizeit gewesen sind, die dem fachlichen Austausch lebendig gemacht haben. Man habe viel Zeit miteinander verbracht, zusammen gekocht und die Sehenswürdigkeiten Hildesheims gezeigt. Für einen interkulturellen Dialog seien solche Aktionen unverzichtbar, fügt die Studentin lächelnd hinzu.

Im Mai dieses Jahres besuchen die Hildesheimer Studierenden ihre Austauschpartner/innen in Helsinki. Die Studierenden in Hildesheim danken unter anderem der Deutsch-Finnischen Gesellschaft e.V. Niedersachsen für ihre freundliche Unterstützung.

Zurück zur letzten Seite