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Minimal Car oder Erlkönig: HAWK-Fakultät Gestaltung zeigt Abschlussarbeiten

Viele der Absolventinnen und Absolventen steigen direkt in den Beruf ein

Minimal Car oder Erlkönig

Minimal Car oder Erlkönig

„Mich interessiert vor allem der Schmuck, der hier ausgestellt wird“, erzählt Anne Nowak. Sie hat selbst vor mehr als zwanzig Jahren an der HAWK studiert und kommt noch immer regelmäßig zu den Ausstellungen der Fakultät Gestaltung. „Was die Grafiker zeigen, gefällt mir auch sehr gut. Vor allem aber ist es die Inspiration, die mich bei meiner eigenen Arbeit beflügelt“, fügt sie hinzu.
Auch dieses Jahr zeigte die Abschlussausstellung des Wintersemesters 2008/2009 interessante und individuelle Lösungen und Designs aus den Kompetenzfeldern Advertising Design, Corporate Identity /Corporate Design, Grafikdesign, Farbdesign, Lighting Design, Interior Architecture / Interior-Design, Produktdesign und Metallgestaltung. Von Futuristischem wie dem „Minimalcar“ oder dem „Fun & Racing Vehicle“, optischen Täuschungen als Schmuckdesign über komplette Gebäudeeinrichtungen bis zu einer Videoanimationen des  „Erlkönig“ von Goethe, um nur einige wenige Arbeiten zu nennen, wurden nahezu alle Sinne angesprochen.
Doch es war nicht nur allein die Kunst, von denen sich die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung angezogen fühlten. Ruth Nagel zum Beispiel kam, um mit guten Freunden Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. Sie lacht. Bisher habe sie nur flüchtige Blicke auf die Ausstellungsstücke geworfen. Das habe ihr aber schon sehr gut gefallen. Später möchte sie sich alles noch genauer anschauen.

Viele der Diplomand(inn)en, der Bachelor- und Master-Absolvent(inn)en, sind vor allem mit den Ausstellungsräumen zufrieden. Die Räumlichkeiten haben schon ihren eigenen Charme, da fiele es leicht, eine ansprechende Ausstellung zu gestalten. „Man kann die Flure nutzen, man hat viele Möglichkeiten, wie man die Exponate stellen kann“, freute sich Grafikdesigner Phillip Beier. Was den Besucherstrom anging, waren die Meinungen unterschiedlich.

Besonders erfreulich ist, wie viele der ehemaligen Studenten direkt aus der Ausbildung ins Berufsleben einsteigen. Björn Hillers zum Beispiel, dessen Diplom eine neue Innengestaltung für das „Thav“, eine Kneipe mit stets wechselnden Ausstellungen in Hildesheim, vorstellt, hat bereits eine Anstellung gefunden. Von der praxisnahen Ausbildung profitiert auch Diplom Advertising Designerin Julia Engelhardt. Sie hatte eine komplette Werbekampagne für ein griechisches Kaugummi entwickelt und freut sich jetzt auf ihre Stelle als Grafikdesignerin in Athen.   

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