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HAWK-Präsident Thren will Kontakte zu russischen Hochschulen vertiefen

Forschungsprojekt zur Lebenslage von Russlanddeutschen / Russische Sozialwissenschaftlerinnen zu Gast in Hildesheim

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Friedhelm Vahsen, Natalie Herbig, Prof. Dr. Martin Thren, Anastasia Bolbuch, Prof. Dr. Irina Mavrina, Dipl.-Päd. Gudrun Mane, Prof. Dr. Elena Maslova und Dr. Olga Knyaseva.

„Von der Exkursion zur Kooperation“ – unter der Leitung von  Prof. Dr. Friedhelm Vahsen ist es der HAWK gelungen,  aus ersten Kontakten mit russischen Hochschulen in Nowosibirsk, Omsk und Tula ein äußerst lebendiges Netzwerk zu entwickeln. Ein von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Dipl.-Päd. Gudrun Mane betreutes hochaktuelles HAWK-Forschungsprojekt zur Lebenslage von Russlanddeutschen haben diese Hochschulen jetzt vor Ort aktiv begleitet. Mit einem standardisierten Fragebogen wurden junge Menschen mit deutschen Wurzeln befragt.

Über die Ergebnisse der Befragung haben sich alle Beteiligten nun in Hildesheim ausgetauscht. HAWK-Präsident Prof. Dr. Martin Thren empfing die russischen Gäste, um eine Intensivierung der Partnerschaften auf den Weg zu bringen. An dem Gedankenaustausch nahmen teil: Prof. Dr. Friedhelm Vahsen, HAWK-Dozent und Projektleiter, Natalie Herbig, Vorsitzende des Komitees für Partnerstädte in Hildesheim, Anastasia Bolbuch, Studentin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der HAWK, Prof. Dr. Irina Mavrina, Leiterin des Lehrstuhls für Soziale Arbeit an der Fakultät für Psychologie und Pädagogik der Pädagogischen Universität in Omsk, Dipl.-Päd. Gudrun Mane, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordinatorin an der HAWK, Prof. Dr. Elena Maslova, Prorektorin für Bildungsarbeit an der Russisch-Deutschen Universität von Nowosibirsk sowie Dr. Olga Knyaseva, Dozentin des Lehrstuhls für Sozialpädagogik, Soziologie und Politologie an der Fakultät für Kunst, soziale und Humanwissenschaften der Tulaer Staatlichen Pädagogischen Leo Tolstoi Universität.

HAWK-Präsident Thren betonte, dass er gemeinsame Forschungsprojekte sehr unterstütze. Beispielsweise gibt es Überlegungen so genannte Remigrationsprozesse zu erforschen, das heißt, Zusammenhänge und Beweggründe von Deutschstämmigen zu untersuchen, die nach Deutschland gekommen waren, aber wieder nach Russland zurückgekehrt sind. Angestrebt werden könnten auch Doppelabschlüsse, die Studierende gleichzeitig an der HAWK und der jeweiligen russischen Hochschule erreichen können. Ein weiteres Thema ist Wege zu finden, russische Hochschulabschlüsse oder Teilleistungen des dortigen Studiums so transparent zu machen, dass sie in Deutschland anerkannt werden können.

Wer Interesse an dem laufenden Forschungsprojekt hat, findet hierzu Informationen auf der Internetseite http://digesa.hawk-hhg.de.

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