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"Interact" - messerscharf am Puls der Zeit

Kleine Ausstellung an der Fakultät Gestaltung zeigt Arbeiten aus den Bereichen Web, Digital Interface Design, Generative Graphics und Physical Computing

Sebastian Khayat zum Beispiel hat ein kleines Mobil entwickelt, das von jedem Rechner dieser Welt über Internet als Steuerungstool gelenkt werden könnte

"Im Prinzip sind wir Moderatoren. Wir gestalten Parameter, und zwar so, dass sie Interaktion zwischen Menschen zulassen", mit dieser Einordung hat jetzt Prof. Stefan Wölwer von der HAWK-Fakultät Gestaltung die kleine Ausstellung des Lehrgebiets Interaction Design an der Fakultät eröffnet. Die Studierenden des Lehrgebietes zeigen noch bis zum 27. März 2009 Arbeiten aus den Bereichen Web, Digital Interface Design, Generative Graphics und Physical Computing. Diese entstanden in den Kursen von Prof. Stefan Wölwer und Jens Franke.

Dass die ständig wachsende Datenmenge des Internets auch gut gestaltet und vermittelt werden kann, zeigen die Beispiele aus dem Kurs Information Mapping, die sich auch mit der Darstellung von Inhalten auf Mobiltelefonen beschäftigten. Neben diesen kleinen Formaten erlauben neue Projektionstechniken und berührungsempfindliche Oberflächen die Interaktion ganzer Kreativteams an einer Multitouch-Wand. Das experimentelle digitale Grafikdesign des Kurses Generative Graphics zeigt, wie Design auch durch Codierung entstehen kann.

Sebastian Khayat zum Beispiel hat ein kleines Mobil entwickelt, das von jedem Rechner dieser Welt über Internet als Steuerungstool gelenkt werden könnte. Einsetzbar ist es in Ausstellungen, die Interessierte nicht persönlich besuchen können. Sie schicken das Gefährt durch die Gänge und machen sich einfach online ein Bild. Stefan Ulrich und Marc-André Weibezahn haben einen Helm für blinde oder sehbehinderte Menschen entwickelt. Sensoren messen die Distanz zu Gegenständen und melden die "Gefahr" als Vibration des Helmes.

Die Ausstellung mit einer Reihe weiterer attraktiver Entwicklungen besetzt in der ersten Etage der Kaiserstraße 43-45 den nach Quadratmetern recht kleinen Vorflur zum Computerpool 2. Nach der Dimension der Exponate und Entwicklungen in der Welt des Interaction Design zu urteilen, ist die Ausstellung allerdings riesig und messerscharf am Puls der Zeit. Die angehenden Designerinnen und Designer erforschen schließlich neue Formen in der Interaktion zwischen Mensch und Maschine.

Die Ausstellung findet in der Kaiserstraße 43 -45 vor dem CIP Pool 2 statt. Sie ist noch bis zum 27. März 2009 zu sehen.

Weitere Information zum Lehrgebiet finden sich hier: http://www.hawk-hhg.de/gestaltung/interactiondesign

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