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Information über effektives Marketing: Studierende besuchen die Lokhalle in Göttingen

Exkursion des Master-Studiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung zum bedeutenden Werbe- und Wirtschaftsfaktor

Industriedenkmal und Publikumsmagnet: das Veranstaltungszentrum Lokhalle in Göttingen

Messen und Veranstaltungshallen sind nicht nur Handelsplatz und Vergnügungsstätte. Sie sind auch Besuchermagnet, Werbeträger und ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Region. Der Ruf des Standortes fördert das Messegeschäft und die Messe als Branchentreffpunkt garantiert dem Standort das Interesse der ausstellenden Wirtschaft. Kaum ein anderes Instrument regelt Regionalmarketing so effektiv wie die Messe am Ort: Es sind nicht nur tausende Aussteller und hundertausende Besucher, es sind auch viele Journalisten, die über die einzigartige Lokhalle in Göttingen berichten.

Studierende des Master-Studiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung haben sich jetzt mit Prof. Dr. Hansjörg Drewello über die Bedeutung der Lokhalle für Göttingen und die Region informiert. Begeisterung löste die Architektur des Industriedenkmals aus. Die Leiterin des Veranstaltungsmanagements, Antje Schnieblich, führte durch die Hallen und erläuterte die erstaunliche Entwicklung der letzten zehn Jahre. Mit Events wie Gottschalk’s „Wetten, dass …?“, Veranstaltungen namhafter Konzerne wie Daimler, VW, BMW oder zuletzt der Betriebsverammlung der Deutschen Bahn und natürlich den Basketballspielen der MEG Göttingen ist es gelungen, die Lokhalle als bundesweiten Werbeträger für Göttingen zu etablieren. Auf Nachfrage der Studenten erläuterte Anja Schnieblich auch die städtebauliche Bedeutung des Veranstaltungszentrums. Das Gelände auf der Westseite des Hauptbahnhofs war bis in die 80er Jahre größtenteils völlig verwahrlost. Durch den Bau des Intercity-Hotels, des Cinemaxx, durch die Ansiedlung von Gastronomie und Einzelhandel sowie die Restaurierung der Lokhalle ist es gelungen, diesen Bereich enorm aufzuwerten. Pro Jahr lockt die Halle mehr als 200.000 Besucher in die Stadt.


In der sich an die Führung anschließenden Diskussion mit den Studierenden ging Antje Schnieblich auch auf die Weiterentwicklung der Halle durch die Göttinger Wirtschaftsförderung ein. Mit dem Konzept 2015 soll die gewonnene Position als innovativer Veranstalter auf  Dauer gesichert werden. Westlich der Lokhalle sollen zwei neue Gebäude entstehen, um so die Veranstaltungslogistik zu verbessern. Außerdem sollen eine Klimaanlage installiert und ein Raucherbereich geschaffen werden.
Exkursionen, Informationen aus erster Hand und Kontaktvermittlung zu Experten sind fester Bestandteil des Master-Studiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Hansjörg Drewello, E-Mail:<drewello@hawk-hhg.de>

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