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Xiaoxiang YAN aus China für seine Leistungen ausgezeichnet

Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren übergibt in Göttingen den DAAD-Preis 2009

HAWK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren (links) und Dr. Sylvia Korz, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der HAWK, übergeben Xiaoxiang YAN  aus China den DAAD-Preis 2009

(v.l.n.r.) Dr. Sylvia Korz, Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Prof. Dr. Jürgen Horsch, Preisträger Xiaoxiang YAN, Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren


Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) stellt deutschen Hochschulen jedes Jahr einen Preis zur Verfügung, mit dem das über gute Studienleistungen hinausgehende soziale, gesellschaftliche oder hochschulinterne Engagement einer oder eines ausländischen Studierenden gewürdigt werden soll. Preisberechtigt sind an einer deutschen Hochschule eingeschriebene Bildungsausländer in fortgeschrittenen Bachelor- oder Master-Studiengängen, eingeschriebene Jung-Examinierte oder Promovenden.

Die HAWK vergibt diesen DAAD-Preis in Höhe von 1.000 Euro im Jahr 2009 zum sechsten Mal. Sie möchte mit seiner Vergabe die fachliche und gesellschaftliche Bereicherung verdeutlichen, die sich aus dem Studienaufenthalt hoch qualifizierter und hoch motivierter Ausländer ergibt.
Der Vorschlag zur Nominierung des diesjährigen Preisträgers kam von Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Dekan der Fakultät Ressourcenmanagement in Göttingen:
DAAD-Preisträger 2009 ist Xiaoxiang YAN  aus der VR China.

„Lieber Herr YAN, für Ihre akademische Zukunft an unserer Hochschule ebenso wie nach Abschluss im Berufsleben wünsche ich Ihnen viel Glück und Erfolg und ich hoffe, dass das mit dieser Würdigung verbundene Preisgeld die Erreichung Ihrer ehrgeizigen Ziele erleichtert“, sagte HAWK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren bei der Preisübergabe in Göttingen.

Xiaoxiang YAN wurde 1984 in Wuwei, Povinz Anhui, in der VR China geboren. Nach Abschluss seines Bachelors in der Studienrichtung Internationale Wirtschaft und Handel an unserer Partnerhochschule, der Hefei University in der Provinz Anhui,  wurde er zum Wintersemester  2007/8 an der HAWK im Master-Studiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung in Göttingen zugelassen. Aktuell befindet er sich im 4. Semester (Praxisphase) und absolviert ein Praktikum in der Stadt Pforzheim im Geschäftsbereich Citymarketing.

Nach Aussage von Prof. Dr. Harteisen sind es vor allem das besondere Engagement und seine  besonderen Leistungen im Master-Studiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung, die die Preisvergabe an Xiaoxiang YAN rechtfertigen. Darüber hinaus wird seitens der Fakultät seine Hilfsbereitschaft und Kameradschaftlichkeit in der Zusammenarbeit mit den Kommiliton(inn)en hervorgehoben. „Herr Xiaoxiang Yan hat seine Deutsch-Kenntnisse in den vergangenen zwanzig Monaten kontinuierlich verbessert. Im Sommersemester hat Herr Yan mit großem Engagement an der Projektarbeit mitgearbeitet. Seine deutschen Kommiliton(inn)en haben mir gegenüber betont, dass Herr YAN sich bei Gruppenarbeitsphasen und bei gemeinsamen Klausurvorbereitungen immer aktiv beteiligt hat.

Besonders beachtlich ist dies angesichts der Tatsache, dass Herr YAN neben dem Studium kontinuierlich an Deutschkursen teilgenommen und parallel Geld verdient hat. Herr YAN hebt sich weiterhin besonders dadurch hervor, dass er sich eine differenzierte Sicht auf aktuelle politische Entwicklungen erarbeitet. Er berichtete mir, dass er regelmäßig in der Universitätsbibliothek (SUB) die Berichterstattung der chinesischen Zeitungen mit anderen internationalen und deutschen Zeitungen abgleicht. Ein intellektuell wichtiger und auch mutiger Schritt, der ihn gegenüber so manchem anderen Studierenden besonders auszeichnet“, beschreibt Dekan Prof. Harteisen den diesjährigen Preisträger.

Xiaoxiang YAN leistet derzeit im Rahmen des 4. MA-Semesters im Studiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung seine Praxisphase in Süddeutschland ab. Er hat sich für eine deutliche Verlängerung der Praxisphase entschieden und wird deshalb auch erst im 5. Semester seine Master-Thesis anfertigen. Auch diese Entscheidung hält sein Dekan für klug, da er seine Deutschkenntnisse, aber auch die Qualität seiner Master-Arbeit so sicherlich wird steigern können.

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