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Erika Mann gibt dem EU-Parlament an der HAWK in Göttingen ein Gesicht

Studierende der Master-Studiengänge Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung sowie Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien stellten Fragen

Europa-Abgeordnete Erika Mann beim Besuch der Fakultät Resourcenmanagement mit Dekan Prof. Dr. Ulrich Harteisen, Studiendekan Prof. Dr. Rolf Kehr und Master-Studierenden

Die Europaabgeordnete Erika Mann (SPD) hat jetzt die Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in Göttingen besucht. Im Rahmen des Europawahlkampes besichtigte sie die Einrichtung und stellte sich im Gespräch den Fragen der Studenten der Master-Studiengänge Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung sowie Nachwachsende Rohstoffe und Erneuerbare Energien zu ihrer Tätigkeit im Europaparlament sowie zur anstehenden Europawahl.

Eher zufällig als von langer Hand geplant zog Erika Mann 1994 zum ersten Mal ins Europäische Parlament und vertritt bis heute zwölf niedersächsische Landkreise erfolgreich in Brüssel und Straßburg. Sie betonte, dass europäische Politik verständlich und logisch sein müsste und vor allem nachvollziehbar für die nachfolgenden Ebenen. Auf die Frage, warum die Europäische Union so wenig präsent bei den Bürgern ist, gäbe es nicht einen alleinigen Grund. Unter anderem würden es Parteien und Medien einfach nicht schaffen, die positiven Seiten der EU zu kommunizieren. Des Weiteren plädierte sie für eine Direktwahl des  Europäischen Parlaments, da nur so mehr Bürgernähe erreicht werden könne. Erika Mann betonte die Wichtigkeit von Besuchen vor Ort, ob in Hochschulen oder Unternehmen, denn nur so können die regionalen Sichtweisen in die Entscheidungsfindung im europäischen Parlament einfließen.


Zuvor hatten Dekan Prof. Dr. Ulrich Harteisen und Studiendekan Prof. Dr. Rolf Kehr ihr die Fakultät Ressourcenmanagement mit ihren Studiengängen sowie Forschungsaktivitäten vorgestellt. Bei einem Rundgang durch die Labore der Fakultät zeigte sich Frau Mann beeindruckt von der intensiven Forschungstätigkeit an der Fakultät. Besondere Anerkennung zollte Erika Mann auch der thematischen Ausrichtung beider Masterstudiengänge. „Da haben Sie wichtige Themen aufgegriffen, die auch im europäischen Kontext kontinuierlich an Bedeutung gewinnen“, so die Europaabgeordnete.

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