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Zwei HAWK-Studenten für Deutschen Verpackungspreis 2009 nominiert

Fakultät Gestaltung beteiligt sich mit 22 Arbeiten / Preisvergabe am 28. September in Nürnberg

Alexander Selbach ist mit seiner Mineralwasserflasche und Umverpackung „Viteau“ für den Deutschen Verpackungspreis nominiert.

Andreas Heinecke ist mit seinem Konzept Premium-Rum „Aruba“ für den Deutschen Verpackungspreis nominiert.

Die Nominierungen zum Deutschen Verpackungspreis 2009 stehen fest. Nach einer zweitägigen Jurysitzung sind die 43 Kandidaten aus insgesamt 271 Einreichungen ausgewählt worden. In der Kategorie „Nachwuchspreis“ sind zwei Studenten der HAWK  gleich für zwei neue Verpackungsideen nominiert worden.

Alexander Selbach konnte sich mit seiner „Mineralwasserflasche und Umverpackung“ im Wettbewerb durchsetzen. „Das Gestaltungskonzept der neuen Mineralwasserflasche aus Glas oder PET überzeugt durch die kohärente Gestaltung der Flasche sowie der Umverpackung. Funktionalität, Qualität, gestalterische Details und die Beachtung der technisch-technologischen Aspekte entsprechen beispielgebend den Anforderungen an eine zeitgemäße Mineralwasserflasche“, urteilte die Jury.

Alexander Selbach studiert im 6. Semester Corporate Identity/Corporate Design (CI/CD) mit Schwerpunkt Packaging Design und arbeitet derzeit für die CI-Agentur “Interbrand” in Hamburg (Freiwilliges Praktikumssemester für sechs Monate) als Verpackungsdesigner. Mit seiner neuartigen Wasserflasche will Selbach gezielt die Zielgruppe der gestressten, unter Zeitdruck stehenden Menschen  ansprechen. Die einmalige Form der Flasche ermöglicht ein festes schnelles Greifen, und ein optimales Trinkverhalten. „Die Gestaltung ist schlicht gehalten und auf die Grundinformation reduziert: Dies ist ein Mineralwasser mit vielen wichtigen Mineralstoffen für den gestressten Menschen. Schlicht, innovativ und zielgerichtet. Das Ideale Mineralwasser!“, beschreibt Selbach seine Entwicklung.

Ebenfalls nominiert wurde das Konzept Premium-Rum „Aruba“ von Andreas Heinecke.„Die Glasverpackung für Rum zeichnet sich durch ihre hohe gestalterische Qualität aus.Das Etikett erhält durch die Prägung an den Außenkanten die Form einer Palme, durch die man in die Flasche auf die Rückseite des Etiketts schauen kann. Ein Basthütchen über dem Verschluss unterstreicht die karibische Anmutung“, so die Jury, die die Ästhetik und Sinnlichkeit der Gestaltung auszeichnet, die hervorragend mit dem Füllgut Rum harmonisiert und im Handel sehr gut von anderen Anbietern differenziert.

Andreas Heinecke studiert im 4. Semester im Kompetenzfeld CI/CD, macht ebenfalls vertiefende Projekte im Packaging Design und ist derzeit als Austauschstudent in den USA/Wisconsin an der Partnerhochschule UW Stout. Heinecke sieht die Zielgruppe für sein neues Label so: Mit solidem Einkommen bewegt sie sich im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, sie genießt das Leben in vollen Zügen und feiert gerne.

„Wir haben uns mit insgesamt 22 Arbeiten aus zwei Semestern Packaging Design im Kompetenzfeld CI/CD beim ‚Nachwuchspreis’ des Deutschen Verpackungspreises 2009 beteiligt“, erläutert Prof. Nicole Simon, Professorin für Packaging Design an der HAWK-Fakultät Gestaltung. Simon wird Alexander Selbach bei Preisvergabe am 28. September in Nürnberg vertreten. Es gibt insgesamt fünf Nominierungen. Die Preisträger werden erst vor Ort bekannt gegeben.

 


Hintergrundinformationen zum Preis
 

Der renommierte Wettbewerb wird seit 1963 vom Deutschen Verpackungsinstitut (dvi) ausgeschrieben und gilt auch als Eintrittskarte zum WorldStar, der internationalen Leistungsschau der Verpackungsbranche. Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) prämiert jährlich innovative und kreativeVerpackungslösungen von Entwicklern, Herstellern und Gestaltern. Die Teilnehmer arbeiten in allen Bereichen der Verpackungsindustrie: Food-/Kosmetik-/Pharma-Industrie uvm., Packstoff- und Packmittelhersteller, Markenartikler, Designer und Agenturen. Bei den feststehenden und durchgängigen Bewertungskriterien berücksichtigen die Juroren sämtliche Aspekte für zukunftsweisende
Verpackungsideen: Innovation und Originalität, Funktionalität und Handhabbarkeit, Design und Emotionalität, Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Sicherheit.

Die Auszeichnungen für den Deutschen Verpackungspreis 2009 reichen von nutzerfreundlichen Verschluss- und Dosiersystemen bei Verkaufverpackungen bis hin zu neuartigen Komponenten in der Maschinentechnik.

Die Jury, unter dem Vorsitz von Birgit Weller, Professorin an der Fachhochschule Hannover, wurde unterstützt von weiteren 13 Experten aus 8 nationalen Fachverbänden für spezielle Packstoffe und Verpackungsmittel. Marketing- und Verpackungsprofis, Markenartikel- und Verpackungshersteller, Material- und Produktentwickler trafen sich zwei Tage in den Räumen der NürnbergMesse, um die herausragenden Verpackungsideen zu honorieren.

„Das Besondere an dem diesjährigen Wettbewerb ist, dass er mit aktuellen Innovationen die großen Zukunftspotentiale der Branche bewusst macht. So trägt er entscheidend dazu bei, Verpackungsentwicklungen als Wachstumsfaktor für viele andere Wirtschaftszweige zu begreifen“, resümiert Burkhard Lingenberg, Vorstandsmitglied des dvi und als Beiratsvorsitzender gesamtverantwortlich für den Deutschen Verpackungspreis.Unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie, Dr.
Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg, gibt der Deutsche Verpackungspreis der Branche entscheidende Impulse, zeigt ihre Innovationsfähigkeit und fördert den
kreativen Nachwuchs. Dass sich die Teilnahme von Studierenden und Auszubildenden im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt hat, unterstreicht die gelungene
Nachwuchsförderung des Wettbewerbs.

Details zu den Nominierungen und weitere Informationen zum Deutschen Verpackungspreis 2009 finden Sie unter www.verpackungspreis.de

 


Das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi)

Mit einer Vielzahl von namhaften Mitgliedsunternehmen ist das Deutsche Verpackungsinstitut (dvi) der Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema Verpackung. Das dvi fördert Entwicklungen und Innovationen in der Verpackungsindustrie, unterstützt den integrativen Dialog und informiert wettbewerbs- und branchenübergreifend. In direktem Kontakt zu Politik, Industrie, Unternehmen und Experten ermöglicht das dvi ein umfassendes Netzwerk für Informationen, Interessen und Initiativen. Neben dem Deutschen Verpackungspreis richtet das dvi auch den Deutschen Verpackungskongress, das wichtigste Forum der Verpackungswirtschaft, die technisch und wissenschaftlich orientierte Dresdner Verpackungstagung, sowie den Zukunftswettbewerb Packvision aus. In der Verpackungsakademie bietet das dvi ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für alle Beschäftigten der Branche. www.verpackung.org

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