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Rund 200 Schüler interessieren sich für die HAWK-Fakultät Bauwesen

Infotag war ein riesiger Erfolg / "Fachingenieure werden in Deutschland gesucht"

Prof. Dr. Alfred Breukelman, Dekan der Fakultät Bauwesen, begrüßt die rund 200 Studieninteressierten aus Niedersachsen und dem östlichen Bereich Nordrhein-Westfalens

Für die Studieninteressierten war auch der Blick in die hochmodernen Labore der Fakultät Bauwesen spannend

Rund 200 Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben sich jetzt an der Hildesheimer HAWK-Fakultät Bauwesen über Studium und Berufsaussichten informiert. „Besonders gut gefallen hat mir, dass die Schüler in alle Bereiche reinschauen können. Das komplette Berufsfeld ist sehr anschaulich dargestellt. Gerade in der Entscheidungsphase ist das für meine Schülerinnen und Schüler unheimlich wichtig. Die Reise hat sich absolut gelohnt“, resümiert Lehrerin Eva Langenhorst-Bexten von der Berufsfachschule Münster. Schließlich ist es keine einfache Entscheidung, wenn es darum geht, das richtige Studienfach und die passende Hochschule für einen guten Start ins Berufsleben zu finden.

Der Infotag Bauwesen setzt genau an diesem Punkt an und gibt präzise und anschauliche Einblicke in die Studiengänge Architektur, Bau- und Holzingenieurwesen. Nach einer Begrüßung durch Dekan Prof. Dr. Alfred Breukelman folgte ein abwechslungsreiches Programm aus sechs Schnuppervorlesungen und Laborbesichtigungen, das das praxis- und projektorientierte Studium an der HAWK-Fakultät Bauwesen vorstellte.

Die wissenschaftlich-theoretische Seite wurde in Vorträgen wie „Bauen im 21. Jahrhundert“ von Prof. Dr. Jürgen Vogel, Studiendekan für Bauingenieurwesen, oder „Mit Holz geht (fast) alles!“ von Holzingenieurwesen-Professor Nikolaus Nebgen vorgestellt. Es folgten insgesamt acht Führungen durch die Labore und Werkstätten. Geleitet wurden diese von Studierenden, damit sich die Schüler auch direkt mit ihnen austauschen und sie nach ihren Erfahrungen fragen können.

Die Führungen selbst waren allesamt nach unterschiedlichen Schwerpunkten aufgebaut. Je nach Interessenlage konnten sich die Gäste ihren individuellen Fahrplan selbst erstellen. Die Vielfalt der praktischen Versuche im Laborumfeld wurde ebenso positiv bewertet wie die offene und persönliche Betreuung. „Da konnte ich sehen, wie in der Praxis gearbeitet wird und dass es sich wirklich um angewandte Wissenschaft handelt. Ich habe jetzt eine genaue Vorstellung davon gewonnen, worauf ich mich einlassen will“, meint Jonathan Miesner, Schüler an der BBS Rothenburg.

Erika Fläming schließt gerade ihre Ausbildung zur Bauzeichnerin am Carl-Severing-Berufskolleg in Bielefeld ab. Begeistert ist sie von der modernen Ausstattung: „In jedem Raum ist ein Beamer ist und überall stehen Rechner zur Verfügung. Das kenne ich aus der Schule so nicht.“ Björn Lund hat sein Fachabitur am Scharnhorst-Gymnasium in Hildesheim absolviert und macht gerade ein Praktikum:„Ich wollte mehr darüber erfahren, wie das Studium abläuft und in welche speziellen Richtungen es führen kann. Die allumfassende Übersicht in die ganzen Werkstätten und Labore hat mir einen guten Einblick verschafft. Was sonst nur auf Papier steht, gibt es hier zum Anfassen.“

Abschließend standen Studiendekane und Professoren für eine individuelle Studienberatung zur Verfügung. Auf die Frage eines Schülers einer Fachoberschulklasse für Bau- und Holztechnik nach den Berufsaussichten der Absolventen an der HAWK erklärt Prof. Dipl.-Ing. Andreas Nentwig: „Fachingenieure werden gegenwärtig und zukünftig in Deutschland gesucht. Unsere Absolventen gehen in der Regel unmittelbar in die Berufspraxis über. Ein weiterer Grund dafür sind die out-of-college Module während des Studiums. Diese Praktikumszeiten sorgen rechtzeitig für erfolgreiche Beziehungen zu potentiellen Arbeitgebern.“

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