English Version | Intranet | Schnellzugriff

Elektrotechniker, Installateure- und Heizungsbauer: Meisterbrief zahlt sich fürs Studium aus

HAWK und Handwerkskammern schließen Anrechnungsvereinbarung

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren, Jürgen Herbst, Michael Koch und Peter Voss

Für Meisterinnen und Meister des Elektrotechniker- bzw. des Installateur- und Heizungsbauerhandwerks wird der Weg zum Hochschulabschluss im Bachelor-Studiengang Gebäudetechnik an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, FH Hildesheim/Holzminden/Göttingen zukünftig etwas leichter. Wenn die Nachwuchskräfte Meistervorbereitung und Meisterprüfung bei einer niedersächsischen Handwerkskammer absolviert haben, wird ihnen die Meisterprüfung künftig im zeitlichen Umfang von einem Semester auf das Studium angerechnet. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung vor, die die HAWK und die Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen (LHN) unter Federführung der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen geschlossen haben. Das Studium ist für Handwerksmeister an niedersächsischen Hochschulen schon länger möglich.

Qualifizierte Fachkräfte hätten für die wirtschaftlichen Entwicklungsperspektiven im Handwerk eine zentrale Bedeutung, betonten die Partner. „Mit unserer Vereinbarung haben wir einen weiteren Schritt getan, um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung voranzutreiben“, versicherten Prof. Dr. Georg Klaus (Vizepräsident der HAWK), Peter Voss (Präsident der LHN) und Jürgen Herbst (Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen). Die intensive Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Handwerk sei wichtig, um dem Führungskräftenachwuchs im Handwerk bestmögliche Perspektiven zu bieten und ihre Qualifikation weiter auszubauen.

Die Vereinbarung ist das Ergebnis eines detaillierten Vergleiches hinsichtlich Inhalt und Unterrichtsstunden. Dazu haben die HAWK und die Handwerkskammer die Lernziele und Kompetenzen des Bachelor Gebäudetechnik und die der Meisterausbildung an Hand der relevanten Meisterverordnungen und des Rahmenlehrplans genau unter die Lupe genommen. Mit der Hildesheimer Vereinbarung stärken die HAWK und Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ihre Vorreiterrolle für die Anrechnung beruflicher Qualifikationen in Niedersachsen. Bereits vor zwei Jahren haben die drei Partner eine ähnliche Anrechenbarkeit für den Bachelor of Arts (Gestaltung) und das Maler- und Lackiererhandwerk unterschrieben und fanden damit bundesweit Beachtung.


Ansprechpartnerinnen:
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Birgit Sudhoff, Telefon 05121 162-148

HAWK Hildesheim / Holzminden / Göttingen
Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst
Pressestelle, Sabine zu Klampen, Telefon 05121 881-124

Zurück zur letzten Seite