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Fakultät Gestaltung kooperiert mit Hi-Land - "Wir werden erbarmungslos kreativ sein"

"Vom Marken-Produkt zum Marken-Profil" - Studierende verschiedener Kompetenzfelder arbeiten im Team

v.l.n.r.: Dipl.-Des. Paul Kunofski , Prof. Marion Lidolt, Prof. Nicole Simon (HAWK), Christos Bitzios (Hi-Land), Alfred Müller (Hi-Land), Prof. Dr. Ulrich Kern und Günter Pohl (Hi-Land)

Es ist eine ungewöhnliche Kooperation, die die Fakultät Gestaltung mit Hi-Land, dem Förderverein für Hildesheimer Regionalprodukte, eingeht. „Es handelt sich um ein Experiment“, betont Initiator HAWK-Prof. Dr. Ulrich Kern. Schließlich sei die Hi-Land kein „klassischer Kunde“ im eigentlichen Sinne.
So sieht „Vom Marken-Podukt zum Marken-Profil“ vor, dass Studierende unterschiedlicher Kompetenzfelder und Studiengänge der HAWK-Fakultät Gestaltung dem Regionalvermarkter ihre Unterstützung anbieten, um ein echtes Profil für die Produkte der Hi-Land zu entwerfen.

Die Besonderheit dabei ist, dass insgesamt vier Kompetenzbereiche der Fakultät Gestaltung involviert sind. Mehr als 90 Studierenden unter der Leitung von Prof. Nicole Simon, Prof. Marion Lidolt, Dipl.-Des. Paul Kunofski und Prof. Dr. Ulrich Kern tun sich im Team zusammen. Die Studierenden teilen sich in Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf. Ziel ist, Hi-Land mit Ideen, Konzepten und Entwürfen bei seiner Markenbildung zu unterstützen.

Geplant sind drei Schritte. Im ersten, der Analysephase, setzen sich die Studierenden mit den Zielen und der Zielgruppe sowie mit den Aktivitäten und dem Selbstverständnis auseinander. Die Briefingphase ist der zweite Schritt. Hier stellen sich die Studierenden ihre Aufgabe selbst. Außerdem werden verschiedene Experten-Teams gebildet. Die Konzeptions- und Entwicklungsphase ist der dritte und letzte Schritt. Hier geht es um die Erarbeitung von Ideen und Konzepten für die einzelnen Aufgabenfelder sowie um die gestalterische Umsetzung der Favoriten. Abschließend erfolgt eine Präsentation, danach kommen voraussichtlich Korrekturläufe und eine Abschlusspräsentation.

Für alle Beteiligten kristallisiert sich unbestritten eine echte „Win-Win-Situation“ aus dem Projekt. Hi-Land bekommt eine intensive Beratung zu ihrem Markenprofil, die Studierenden arbeiten unter realistischen Umständen und profilieren sich selbst für den Arbeitsmarkt. Die  abschließende Präsentation soll Ende Januar 2010 stattfinden. „Bis jetzt weiß noch keiner genau, was dabei herauskommt“, sagt Prof. Dr. Kern und fügt hinzu: „Wir werden erbarmungslos kreativ sein, um zu überzeugen.“

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