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HAWK beruft IHK-Geschäftsstellenleiter Gerald Frank zum Ehrensenator

Festakt im Goschentor mit namhaften Gästen aus Politik und Wirtschaft sowie Vertretern des HAWK-Senates

HAWK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren (links) überreicht IHK-Geschäftsstellenleiter Gerald Frank die Urkunde zum Ehrensenator der HAWK

Namhafte Gäste aus Wirtschaft und Politik sowie viele Senatsmitglieder und Dekane waren zum Festakt gekommen

Ein erfolgreicher Netzwerker ersten Ranges: Die HAWK hat Gerald Frank, den Leiter der IHK-Geschäftstelle Hildesheim, jetzt im Rahmen eines Festaktes zum Ehrensenator der Hochschule berufen. Vor zahlreichen namhaften Gästen aus Politik und Wirtschaft würdigte HAWK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren die Verdienste Franks sowohl für die HAWK-Standorte Hildesheim und Holzminden. Frank ist der dritte Ehrensenator der HAWK und steht in einer Reihe mit zwei bedeutenden Förderern und Unterstützern der HAWK.

2002 bekam der unterdessen verstorbene Professor Dr. Georgi Airapetow von der russischen Partneruniversität in Rostov am Don die Ehrensenatorenwürde verliehen. Er war Initiator einer heute internationalen Kooperation. 2006 wurde Dr. Pieter van Vliet von der Hoogeschool in Amsterdam zum Ehrensenator bestellt. Auch er begründete ein lebendiges Netzwerk, das der HAWK einen großen Gewinn gebracht hat.

Thren betonte: „Was die Leistungen unserer Ehrensenatoren eint, sind zwei entscheidende Stichworte: Kooperation und Netzwerk. Lebendige Netzwerke produzieren ein Vielfaches der Ideen und Konzepte, die Einzelne entwickeln. Und das ist ein Gewinn für alle. Netzwerke leben von Kooperationen. Kooperationen funktionieren nur, wenn die Beteiligten sich verstehen, wenn sie die gleiche Sprache sprechen oder finden. Das Wort Finden hat gerade in unserem Fall sicher eine besondere Bedeutung. Denn Gerald Frank hat die HAWK maßgeblich dabei unterstützt, mit Partnern und Unterstützern eine gemeinsame Ebene zu finden.“

Frank engagierte sich seit 1998 im Zusammenhang mit dem Aufbau des Studiengangs Bauchemie in Holzminden und 1999 unterstützte er den Aufbau des Studienganges Immobilienwirtschaft und -management in Holzminden bei der Suche nach Beiratsfirmen und eröffnete die Möglichkeit, über das Netzwerk der IHK für den Studiengang zu werben. In Hildesheim war er Mitinitiator eines Fernstudiums zur Betriebswirtschaftslehre und der öffentlichen Vorlesungsreihe „Brücke zur Praxis“ des damaligen Fachbereichs Wirtschaft.
2005 begann quasi ein Dauereinsatz für den Standort Holzminden. Frank vermittelte in einer schwierigen und angespannten Situation einen konstruktiven Dialog zwischen Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in der Region. Dafür bedankte sich Prof. Dr. Rainer Vahland, Dekan der Holzmindener Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in seiner Ansprache besonders herzlich: „Sie sind spontan, verlässlich und lassen nie einen Bittsteller im Stich.“
Auch die Kontakt zu den Stiftern der HAWK, Eberhard Issendorff aus Sarstedt und Dr. Ulrich Stiebel von Stiebel Eltron aus Holzminden, stellte Frank her, der selbst ebenfalls als Mitglied im Kuratorium der Hochschulstiftung HAWK tätig ist.

„Herr Frank, Sie haben viel für uns getan. Kontakte geknüpft, Überzeugungsarbeit geleistet, Probleme gelöst, Sie haben sich als Netzwerker allererster Güte gezeigt. Es ist eine Ehre für uns, Sie als Ehrensenator an der HAWK begrüßen zu dürfen“, sagte Thren. Auf Initiative der Holzmindener Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen hatte eine Findungskommission unter Vorsitz von Dekan Vahland der Hochschulleitung und dem Senat die Bestellung Franks zum Ehrensenator vorgeschlagen. Einstimmig war dem Vorschlag jeweils gefolgt worden.

„Als Privatperson Gerald Frank wären für mich all diese Aktivitäten nicht mög¬lich gewesen, weil ich gar nicht die Möglichkeit gehabt hätte, die vielen Kontakte aufzubauen, die sich aus meinem Berufsle¬ben erge¬ben. Somit werte ich die Ehrung auch als besondere Aner¬kennung für die Industrie- und Handelskammer Hannover, die es mir ermöglicht, bei der Tagesarbeit ‚über den Tellerrand’ zu schauen und Dinge zu¬sammenzuführen, die gut für die Region sind“, betonte Frank und dankte allen  Beteiligten für ihr Vertrauen sowie sichtlich gerührt ebenso seiner Familie.

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