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Unterricht bei klirrender Kälte im Weißwassertal bei Ebergötzen

Studierende der Fakultät Ressourcenmanagement lernen den Lohn für Waldarbeit im Akkord zu berechnen

Die Studierenden messen, wie lange es dauert, die Äste eines Baumstammes zu entfernen

Praktische Übung im winterlichen Forst

Auch bei klirrender Kälte schrecken die Studierenden der ersten Forst- und Arboristik-Semester nicht zurück, Arbeitsstudien im Wald durchzuführen. Prof. Dr. Friedbert Bombosch lehrt im Fach Arbeitswissenschaft die verschiedenen Lohnformen bei verschiedenen forstlichen Tätigkeiten. Obwohl die Waldarbeiter in den Staatsforsten derzeit im Monatslohn bezahlt werden, ist die Herleitung von Vorgabezeiten im Stücklohn wie beim Akkord auf klassische Art und Weise aber immer noch notwendig.

Mit Zeitbogen und Stoppuhren ausgerüstet wurden von den Studierenden die Probanden bei der so genannten Wertastung in der Fichte beobachtet und eine Stücklohnvereinbarung erarbeitet. Das heißt, es wurde die durchschnittliche Zeit von mehreren Bäumen und der dazugehörige Lohn für einen Baum berechnet. 

Das Stadtforstamt unter Leitung von Forstoberrat Martin Levin unterstützt mit seinen Beständen im Weißwassertal bei Ebergötzen diese Aktion. „Das Handwerkszeug zur Herleitung der Vorgabezeiten darf nicht verloren gehen, alle Unternehmer kalkulieren mit Stücklohnsätzen und schlussendlich brauchen  auch die Staatsforsten Kennzahlen für Planung und Steuerung von Betriebsmaßnahmen“, erläutert Bombosch im Wald den angehenden Försterinnen und Förstern.

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