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Ausländische Studierende in Hildesheim können viele Fragen jetzt per Mausklick klären

"Runder Tisch" entwickelt Internetportal, das den Weg durch das Verwaltungsdickicht erleichtert

Ausländische Studierende der HAWK auf dem Hildesheimer Marktplatz

Screenshot der neuen Internetseite

Ausländische Studierende haben es in Hildesheim jetzt leichter, denn sie müssen für die Beantwortung vieler organisatorischer Fragen nicht mehr von Amt zu Amt laufen. Eine neue Internetseite liefert Antworten: 

www.auslaendische-studierende-hildesheim.de 

Die Seite ist das Ergebnis eines Kooperationsprojektes, das der „Runde Tisch für ausländische Studierende in Hildesheim“ initiiert hat.

Zum „Runden Tisch“ hatten sich 2003 Hildesheimer Institutionen zusammengeschlossen, die in unterschiedlichen Sachfragen mit ausländischen Studierenden zu tun haben. In den Gründungskreis gehörten Hartmut Reimers von der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Thomas Harling von der Katholischen Studentengemeinde (KHG), Dr. Sylvia Korz vom Akademischen Auslandsamt der HAWK und Elke Sasse-Fleige vom Akademischen Auslandsamt der Stiftung Universität Hildesheim. 

Hinzugekommen sind in den vergangenen sieben Jahren der Notfonds Hildesheim e.V., weitere Einrichtungen von  HAWK und Uni, das Studentenwerk  Braunschweig am Standort Hildesheim, die Ausländerstellen der Stadt und des Landkreises Hildesheim, die Agentur für Arbeit, STUBE Niedersachsen und Asyl e.V.. Zweimal jährlich tauschen sich diese Einrichtungen über Sachthemen mit Bezug zu ausländischen Studierenden aus. An HAWK und Uni studieren derzeit insgesamt rund 500 ausländische Studierende.

Hintergrund der Initiative war, dass viele Institutionen Hildesheims in ganz unterschiedlichen, aber letztlich doch verbindenden Sachfragen mit ausländischen Studierenden betraut sind. Die Vielzahl gesetzlicher Bestimmungen und Regelungen kann den internationalen Studierenden schon manchmal den Alltag erschweren. Da ist der politische Wille, mehr ausländische Studierende für die deutschen Hochschulen zu gewinnen, in der Realität nicht immer leicht umzusetzen.

Kehren ausländische Studierende dagegen nach einem erfolgreichen Studienabschluss in ihre Heimatländer zurück und fühlen sich durch gute Erfahrungen mit unserem Land verbunden, hat das für Deutschland wie auch unsere Stadt nicht zu unterschätzende kulturelle und wirtschaftliche Vorteile. Aus diesem Grund entstand beim „Runden Tisch“ die Idee eines Internetauftrittes mit der Zielsetzung, die vielen Informationen der beteiligten Institutionen schnell, aktuell und damit webbasiert zur Verfügung zu stellen. Die immer wiederkehrenden vorrangigen Fragen von Studierenden an die einzelnen Einrichtungen sollten beantwortet werden. Ziel der Seitengestaltung war es, eine erste Orientierung zu bieten und wichtige Fragen übersichtlich und für Ausländer verständlich zu beantworten.

Es handelt sich um ein unabhängiges Portal, das eine gemeinsame Oberfläche hat und Verlinkungen zu den einzelnen Einrichtungen bereitstellt, aber nicht in die etablierten Seiten der beteiligten Institutionen eingebunden ist. Es soll vielmehr – serviceorientiert -  für die gesamte Stadt und Region Hildesheim werbewirksam sein. Die Internetseite ist sowohl inhaltlich wie institutsbezogen strukturiert. Dabei enthält die Startseite wichtige Stichworte wie Studieren, Wohnen, Finanzierung, Arbeit etc. und verweist gleichzeitig auf alle beteiligten Institutionen.

Zur Realisierung des von den Initiatoren des Runden Tisches vorstrukturierten Webauftritts wurde ein Projektteam aus drei Studierenden beider Hochschulen eingesetzt: Christiane Matthé (Projektkoordinatorin, Uni Hildesheim), Matthias Grützner (technische Umsetzung, Uni Hildesheim) sowie Raphael Kroencke (graphische Gestaltung, HAWK).

Die bisherige wie zukünftige Finanzierung des Webauftritts ist durch anteilige Mittelbereitstellung des Studentenwerks Braunschweig, von ESG und KHG sowie den beiden Hochschulen gesichert.

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