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Exkursion zu original Kunstwerken der Frührenaissance in Italien

Master-Studierende der Konservierung und Restaurierung zu Besuch in Florenz und in den dortigen Restaurierungswerkstätten

Ein Student aus Hildesheim beim Steinschneiden mit den traditionellen Werkzeugen, in der Werkstatt des „Commesso in Pietra Dura“

Eine Woche lang hatten Studierende des 2. Master-Semesters die Möglichkeit, in Florenz und Siena Kunstwerke der Frührenaissance am Original zu studieren und sich gleichzeitig über aktuelle Restaurierungen zu informieren. Unter Leitung von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub besuchten sie Kirchen und Museen sowie die Restaurierungswerkstätten der Fortezza da Basso und des Opificio delle Pietre Dure in Florenz. Die dortigen Restaurator(inn)en stellten laufende Projekte vor. Dabei bot sich die Gelegenheit, genauere Informationen über Arbeitsmethoden und -techniken zu erhalten.

Besonders spannend war der Besuch in der Werkstatt für „Commesso in Pietra Dura“, die spezielle Steineinlegetechnik, für die Florenz seit dem 16. Jahrhundert  berühmt ist. Heute werden in der Werkstatt vor allem historische Stücke restauriert, aber aus konservatorischen und Museumspädagogischen Gründen werden auch Kopien angefertigt. So konnten die Hildesheimer Studierenden nicht nur zuschauen, sondern die schwierige und langwierige Technik des „Commesso“ unter fachkundiger Anleitung auch ausprobieren. Sie wird heute noch genauso ausgeführt wie zur Zeit der Medici.

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