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Anregende Podiumsdiskussion "Unternehmen Hochschule"

Fünf Landtagsabgeordnete waren der Einladung des HAWK-Senats gefolgt / Moderator initiiert lebhaften Austausch

Anregende Diskussionen in der Aula der HAWK am Hohnsen

(v.l.n.r.) Lutz Finkeldey, Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne), Dr. Gabriele Andretta (SPD), Victor Perli (Linke), Dr. Ludger Vielemeier (NDR Berlin), Almuth von Below-Neufeldt (FDP), Jens Nacke (CDU), Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Prof. Dr. Jürgen Erbach

„Unternehmen Hochschule? Chancen und Grenzen von Managementstrukturen in Hochschulen" – das war der Titel einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion, zu der der HAWK-Senat jetzt im Zuge der geplanten Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in die Aula der  HAWK am Hohnsen eingeladen hatte.

Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter auch viele Studierende – aus Hildesheim, Holzminden und Göttingen waren gekommen. Moderator Dr. Ludger Vielemeier (NDR Berlin) gelang es charmant und launig, den Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta (SPD), Almuth von Below-Neufeldt (FDP), Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne), Jens Nacke (CDU) und Victor Perli (Linke) nicht nur ihre unterschiedlichen Positionen zum Thema, sondern auch einen angeregten Austausch zu entlocken.

Während Jens Nacke (CDU) und Almuth von Below-Neufeldt (FDP) die Position vertraten, dass die zunehmende Autonomie der Hochschulen auch bedeute, dass Konflikte intern und nicht per Gesetz gelöst werden sollten, waren sich Gabriele Andretta (SPD), Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne) im Wesentlichen einig, dass die Rechte der inneren Selbstverwaltung gestärkt werden und nicht weiter begrenzt werden müssten.

Auch das Publikum diskutierte engagiert mit und hob vielfach die große Bedeutung solcher Grundsatzdebatten insbesondere an einer Hochschule hervor. Zu Beginn der Veranstaltung hatte Prof. Dr. Jürgen Erbach (Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen) in seinem Eingangsstatement das vom Senat befürchtete Szenario formuliert: „Setzt die Landesregierung den eingeschlagenen Weg, die akademische Selbstverwaltung weiter zu schwächen, fort?“ Die Vertreterinnen und Vertreter der Parteien hatten dazu erwartungsgemäß zum Teil sehr gegensätzliche Positionen, die engagiert ausgetauscht wurden.

 Die Abschlussworte sprach Prof. Dr. Lutz Finkeldey, Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Finkeldey lobte das hohe Niveau der Diskussion und bedankte sich beim Moderator und den Abgeordneten für ihre Teilnahme. Prof. Dr. Maria Busche-Baumann, Dekanin der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, überreichte den Gästen am Schluss ein kleines Präsent. In vielen Diskussionen im Anschluss wurde diese Podiumsdiskussion als sehr anregend und wiederholenswert bewertet.

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