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18 Hildesheimer HAWK-Studierende lernen in New York

Gemeinsame Exkursion der Fakultäten Bauwesen und Gestaltung

Die HAWK-Exkursionsteilnehmer bei einer Besichtigungspause im New Yorker Stadtteil Harlem

Blick vom Rockefeller Center auf die Skyline von New York

New York ist immer noch eine der herausragenden Metropolen für Gestalter, Kunstschaffende, Architekten und Kulturinteressierte. Diese Erfahrung haben jetzt 18 Studierende der HAWK Fakultäten Gestaltung und Bauwesen gemacht. Sie begaben sich auf eine fakultätsübergreifende Exkursion mit ihren Dozenten und Organisatoren Prof. Dominika Hasse und Prof. Günter Weber von der Fakultät Gestaltung sowie Dipl.-Ing. Thomas Kauertz von der Fakultät Bauwesen.

In nur wenigen anderen Städten auf der Welt ist Kunst, Kultur, Design und Architektur so konzentriert zu erleben. Dieser Umstand regte zu einer Exkursion der besonderen Art an, wie es sie an der HAWK bisher noch nicht gegeben hat. Jeweils sechs Studierende aus den Studienrichtungen Innenarchitektur, Architektur und Kommunikationsdesign nahmen an der Exkursion teil. Zuvor hatten sie sich im Rahmen eines Seminars gemeinsam intensiv auf die Reise nach New York vorbereitet.

Der fächerübergreifende Ansatz soll der Entwicklung in der Berufswelt hin zum fächerübergreifenden und integrativem Arbeiten Rechnung tragen. Diese Entwicklung konnten die Studierenden anhand der in New York besuchten Projekte, Hochschulen und Büros gut nachvollziehen.

Insgesamt sieben Büros aus den Bereichen Grafik Design, Corporate Design, Architektur und Innenarchitektur gaben Einblick in ihre Projekte und Arbeitsweisen. Darunter waren Büros, die gerade für ihren integrativen Ansatz bekannt sind, wie „Pentagram“, „Gensler“ und „2x4“, aber auch alt eingesessene Design-Ikonen wie „Chermayeff und Geismar“, die Architekten „Smith and Thompson“ oder ganz junge Designer wie „karlssonwilker“, die die Gruppe aus Hildesheim auch noch bei ihren Nachbarn „Paul Sahre“ und „Zutalors“, zwei weiteren Einzelkämpfern in der Welt der Visuellen Kommunikation, die Türen öffneten.

Natürlich kam, neben den fachlichen Themen, auch die kulturelle Vielfalt New Yorks
nicht zu kurz. Ausstellungsbesuche in den unzähligen Museen. Besonders die Retrospektive der Künstlerin Marina Abramovi´c im Museum of Modern Art sorgte bei der Hildesheimer Gruppe für viel Gesprächsstoff.
Die Revitalisierung des Meat Packing Districts, mit seinen vielen aufregenden Laden-Architekturen, fand nicht nur bei den Innenarchitekturstudenten großen Anklang.
Besonders beeindruckt  waren die Studierenden vom Highline Project.
Eine stillgelegte Hochbahn wurde nicht abgerissen, sondern auf mehrere Kilometer zu einer Grünanlage und einem Erholungsgebiet umgenutzt. Ein Gärtner des ungewöhnlichen  Projekts erläuterte der Gruppe die Probleme bei dieser auf der Welt einmaligen Umnutzung.
Bei den Architekturführungen mit den bekanntesten Hochhäusern der modernen Architekturgeschichte haben die Dozenten und Studierenden vor Ort mit selbst ausgearbeiteten Kurzreferaten die Projekte vorgestellt.

Bob Harris, ein Bewohner des ehemaligen Armenviertels Harlem, erläuterte bei einer ganztägigen Tour wie „das Hauptzentrum der Afro- Amerikanischen Kultur“ sich in wenigen Jahren vom Schandfleck zum hippen Stadtteil gewandelt hat.
Dabei wurde auch die berühmte Columbia University besucht. Hier wurden gerade die Abschlußfeierlichkeiten vorbereitet. Man war sehr erstaunt, dass diese ja wirklich so ablaufen, wie man es auch schon in vielen Filmen gesehen hat.

Neben diesen „Highlights“ in New York standen für die Gruppe auch noch einige Sehenswürdigkeiten außerhalb der Stadt auf dem Programm.
Im Bundesstaat Connecticut wurde das Glass House – Architekturklassiker und Gesamtkunstwerk von Philip Johnson – besucht.
Am Ende der Exkursion stand noch „ein Highlight“ der Architekturgeschichte der Moderne auf dem Programm: Das Fallingwater House von Frank Lloyd Wright!
„Jeder“ Architekturstudent auf der Welt hat irgendwann während seines Studiums Kontakt mit diesem Bauwerk.  Die HAWK Studentengruppe nahm dafür eine 600 Kilometer Anreise in Kauf.

All dies und das reichhaltige Veranstaltungs- und Kulturangebot, ließ niemanden zur Ruhe kommen. Jeder schaltete förmlich zwei bis drei Gänge höher, um sich nichts entgehen zu lassen. Dieses gemeinsame Erleben schweißte die Gruppe zusammen und förderte die gute und von Teamgeist geprägte Atmosphäre - über alle Fächergrenzen hinweg.

In dieser besonderen Konstellation war die Exkursion einzigartig und zeigt neue Wege in der Zusammenarbeit von Studiengängen für die Zukunft auf.

Teilnehmer der New York Exkursion:

Falutät Bauwesen, Studiengang Architektur:
Corinna Verena Wilmes , Nuschin Narimany- Kajour , Jan Pröhl , Gülsüm Isik , Samantha Bock , Jens Pinkawa

Fakultät Gestaltung, Studienrichtung Kommunikationsdesign :
Sandra Bauke, Janika Kefel, Jan-Patrick Meyer, Dore Volbeda, Jenny Dobslaff, Alexander Stöckel

Fakultät Gestaltung, Studienrichtung Innenarchitektur:
Anne-Kathrin Bennecke, Lena-Kristin Lauermann, Jan Mathee, Roberta Neuhaus, Carlotta Paulus, Carolin Schmidtke

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