English Version | Intranet | Schnellzugriff

Ministerin Wanka: "Standort Holzminden auf weite Sicht konkurrenzfähig"

Video-Beitrag über den Besuch / Baumaßnahmen abgeschlossen / Land hat rund 14.2 Millionen Euro investiert

Wissenschaftsministerin Wanka besucht die HAWK in Holzminden

v.l.n.r.: Fred Apel, Uwe Schünemann, Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren, Prof. Dr. Johanna Wanka, Prof. Dr. Rainer Vahland

Wissenschaftsministerin Wanka bei der feierlichen Schlüsselübergabe nach Renovierungsarbeiten des historischen Altbaus in Holzminden.

„Ich bin beeindruckt von der Infrastruktur, die hier für die Studierenden geschaffen wurde. Diese Zukunftsinvestition unterstreicht die Bedeutung des Wissenschaftsstandortes Holzminden. Er bleibt dadurch auf weite Sicht konkurrenzfähig und attraktiv für die Studierenden“, betonte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka, jetzt bei ihrem ersten Besuch am HAWK-Standort Holzminden.

 

Anlass des Besuchs der Ministerin war die feierliche Schlüsselübergabe nach den jetzt abgeschlossenen Modernisierungsarbeiten am Hauptgebäude Haarmannplatz 3. Mit diesen Arbeiten ist nun die bauliche Entwicklung des hochmodernen Campus abgeschlossen. An der Feierstunde und dem anschließenden Rundgang durch alle Campus-Gebäude nahm auch Innenminister und Landtagsabgeordneter Uwe Schünemann teil.

HAWK-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren begrüßte Ministerin Wanka herzlich und fasste die Entwicklung zusammen: „Im Jahr 2005 haben wir den Neubau am Billerbeck mit einer zentralen Bibliothek und erstklassig ausgestatteten Laboren bezogen. 2009 konnten wir die neue Mensa eröffnen. Ihr Vorgänger, Minister Stratmann, bemerkte damals bei der Einweihung, dass es möglicherweise die am schönsten gelegene Mensa Niedersachsens sei. In 2010 konnte das Gebäude am Hafendamm erworben werden. Und jetzt ist der historische Altbau fertig restauriert und ausgebaut. Wir haben hier in Holzminden einen Campus, der seinesgleichen sucht – ein absolutes Schmuckstück im schönen Weserbergland.“

„Insgesamt wurden 14,2 Millionen Euro verbaut. Unsere Hochschule, damit meine ich die Hochschule der Stadt, des Landkreises und der gesamten Region, hat somit einen infrastrukturellen Stand erreicht, der bei den Studierenden für eine hohe  Zufriedenheit im Studium sorgt“, hob auch Prof. Dr. Rainer Vahland, Dekan der Holzmindener Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen hervor. 

Nicht ohne Stolz warf  Vahland einen Blick in die Geschichte: „Die HAWK am Standort Holzminden hat fast 180 Jahre Tradition. In den ersten 175 Jahren ist sie als Bauschule der Stadt und den Bürgern richtig ans Herz gewachsen. Seit fünf Jahren hat sich dieser Hochschulstandort aus der Bauschule heraus zu einer Hochschule mit einem breit gefächerten Studienangebot und 1030 Studierenden entwickelt. Nachdem wir letztes Jahr unseren 1.001 Studierenden gefeiert haben, haben wir nun mit 1.030 Studierenden die historische Höchstzahl von 1876 überschritten.“

Fred Apel, Leitender Baudirektor beim Staatlichen Baumanagement Südniedersachsen, dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit bei diesem Großprojekt und hob die Leistung des Architekten Kai Diekmann aus Karlsruhe hervor. Beim selbstverständlich geheimen Architektenwettbwerb hatte sich Diekmann unter 300 Mitbewerbern bei der Jury durchgesetzt. Ein Mann mit exzellenten Kenntnissen der Situation in Holzminden: Diekmann hat selbst in Holzminden Architektur studiert.

Neben Immobilienwirtschaft und Soziale Arbeit sind in den vergangenen Jahren die neuen Studiengänge Baumanagement, Gebäudetechnik und Wirtschaftsingenieur Infrastruktur hinzugekommen. Geplant ist zudem der Studiengang Finanzmanagement.

 

 

Die bauliche Entwicklung des Campus in Holzminden in Zahlen:


Umbau Hauptgebäude Haarmannplatz 3

• Baubeginn Juli 2008
• Fertigstellung Oktober 2010
• Baukosten laut Haushaltsplan (HU-Bau) 3.583.000 Euro
• Voraussichtliche  Abrechnungskosten  3.450.000 Euro

Aus-/Durchgeführte Maßnahmen:

• Brandschutztechnische Ertüchtigung (Einbau eines zusätzlichen Treppenhauses und Herrichtung von zweiten Fluchtweg im Ober- und   Dachgeschoss)
• Barrierefreie Erschließung (Einbau Aufzug und Hebebühne)
• Thermische Ertüchtigung des Dachgeschosses einschließlich Erneuerung der Dacheindeckung
• Instandsetzung der Sanitären Anlagen
• Herrichtung von Seminar- und Büroräumen


 
Projektdaten für die Gesamtmaßnahme:

• Baubeginn September 2002
• Fertigstellung Oktober 2010
• Baukosten laut Haushaltsplan (HU-Bau)   15.531.000 Euro
• voraussichtliche Abrechnungskosten  14.240.000 Euro

Aus-/Durchgeführte Maßnahmen:

• Neubau Institutsgebäude
• Neubau Mensagebäude
• Erneuerung der Heizzentrale im Hauptgebäude
• Instandsetzung und Umbau des Hauptgebäudes

Zurück zur letzten Seite