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Innovationspreis für den N-EFFEKT - das universelle Greifprinzip

Ministerpräsident McAllister zeichnet ehemaligen HAWK-Studenten in Hannover aus

Hannes Neubauer, Ministerpräsident Davic McAllister, Fenna B. Neubauer, Klaus Steiner (Vorsitzender der Stiftung)

Für die Entwicklung  des universellen Greifprinzips „N-EFFEKT“ wurde der ehemalige HAWK-Student BA (Gestaltung) Hannes Neubauer gemeinsam mit seiner Schwester Dipl.-Betriebswirtin M.A. Fenna B. Neubauer mit dem Innovationspreis 2010 des Niedersächsischen Handwerks der Karl-Möller-Stiftung ausgezeichnet.

Die feierliche Preisverleihung mit dem Schirmherrn der Stiftung, dem Niedersächsischen Ministerpräsident David McAllister, fand vor namhaften Gästen aus Handwerk, Industrie, Politik und Hochschule am 1. November 2010 in Hannover statt.

Das als N-EFFEKT (Neubauer-Effekt) bezeichnete Greifprinzip hat folgenden Hintergrund: Vier Angriffsflächen in einem Greifwerkzeug (z.B. Zange) reagieren unabhängig voneinander und passen sich automatisch jeder beliebigen Form an. Dadurch wird eine weitaus stärkere und sichere Fixierung des zu  greifenden Objekts ermöglicht.

Die patentierte Erfindung ist in eine Vielzahl von Produkten implementierbar, z.B. als Handwerkszange oder Spannvorrichtung, für industrielle Automatisierungsanlagen bis hin zur persönlichen Greifhilfe für Endanwender im Haushalt.

Für die umfangreichen Vorbereitungen des Markteintritts, wie z.B. die Prototypenentwicklungen mit ansprechendem Design und die Strategieentwicklung, wurden die Jungunternehmer unter anderem in das EXIST-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgenommen (www.exist.de).

Dieses von der Europäischen Union kofinanzierte Programm fördert technologieorientierte Unternehmensgründungen aus der Wissenschaft. Das Innovationsprojekt ist auch in das Gründungsnetzwerk STARTklar! eingebunden.

Bei der Auszeichnung nahmen stellvertretend für die HAWK Hildesheim der Dekan der Fakultät Gestaltung, Prof. Werner Sauer, Prof. Dr. Christoph Kolbeck vom Institut für Interdisziplinäre Wissenschaft (IIW), Gründercoach Tim Bauer sowie Prof. Hans Lamb von der Fakultät Gestaltung teil.

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