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Interdisziplinäre Exkursion zum höchsten Gebäude der Welt

HAWK-Studierende der Architektur und des Bauingenieurwesens fahren nach Dubai und Abu Dhabi
Dubai-Exkursion

Um einmal auf dem höchsten Gebäude der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa, zu stehen, muss man seit einem Jahr nach Dubai reisen. Zwanzig Studierende der HAWK-Fakultät Bauwesen werden sich in wenigen Tagen genau dorthin auf den Weg machen.


Seit einem Jahr knüpfen die wissenschaftlichen Mitarbeiter Dipl.- Ing. Anja Markwart und Dipl.- Ing. Thomas Kauertz und der Professor Dr.-Ing. Hermann Josef Hülsmann Kontakte, um die zehntägige Exkursion nach Dubai und Abu Dhabi für die Studierenden der zwei Studienrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen spannend und interessant zu gestalten.
Insgesamt fahren zwanzig Studierende aus diesen Fachrichtungen mit; sie haben sich im Rahmen eines ein Seminars, das im Wintersemester angeboten wurde, mit allen Aspekten des Landes vertraut gemacht und darüber bereits viele Referate gehalten, so dass sie bestens vorbereitet sein sollten.

 

Touristen interessieren sich gemeinhin für eine einzigartige Einkaufs- oder Bademöglichkeiten, die Exkursionsteilnehmer haben dafür allerdings nur begrenzte Zeit. Stattdessen werden sie sich auf Baustellen und in Ingenieurbüros mit den Problemen des Bauens unter extremen klimatischen Bedingungen beschäftigen. Es gibt wahrscheinlich zurzeit keine Region auf der Welt, in der man auf so kleinem Raum so unterschiedliche Bauprojekte besichtigen kann. Das höchste Gebäudes der Welt gehört natürlich zu den Höhepunkten der Reise.

 

Die angehenden Hildesheimer Ingenieurinnen und Ingenieure werden hierzu vor Ort mit Fachleuten sprechen, die mit ihren Büros und Firmen unmittelbar an dem Bau des 828 Meter hohen Gebäudes in Dubai beteiligt waren.

 

Natürlich ist der Bau der so genannten „Palmeninseln“ ebenfalls ein Bestandteil des Exkursionsprogramms und hierbei stellt sich sicherlich auch die Frage, ob es überhaupt sinnvoll ist, im Meer mehrere hundert Inseln in Form einer riesengroßen Palme bzw. Weltkarte aufzuschütten.


Mit Blick auf den zunehmenden Klimawandel wird in Abu Dhabi die Baustelle der Öko-Stadt Masdar-City besichtigt. Dieses 22-Milliarden-Dollar-Prestigeprojekt ist der Vorreiter eines weltweit einzigartigen Projekts, bei dem eine komplette Stadt für 50.000 Einwohner ohne Autos und komplett mit Strom aus umweltverträglichen Wind- und Photovoltaikanlagen betrieben werden soll. Ein Vorzeigeprojekt, das auch schon von Bundeskanzlerin Merkel besucht wurde.

Natürlich werden die sportbegeisterten Exkursionsteilnehmer in Abu Dhabi auf ihre Kosten kommen, da die Formel 1 Strecke, auf der Sebastian Vettel Weltmeister geworden ist, auch unter bautechnischen Aspekten sehr interessant ist. Die letzten drei Tage der Exkursion geht es dann in die Wüste. Die 23-köpfige Hildesheimer Gruppe wird in einem Wüsten-Camp wohnen und in einem historischen Wüstendorf an einem Seminar über Traditionelle Bauweisen teilnehmen. Neben einem Zuschuss der Fakultät und des akademischen Auslandsamtes der HAWK tragen alle Teilnehmer die Exkursionskosten selber.

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