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Einmaliges Pilotprojekt des Kultusministeriums mit HAWK und Hildesheimer Schulen

KunstBegabungsFörderung (KBF): Master-Studierende arbeiten mit Schülerinnen und Schülern zusammen
Kunstbegabungsfoerderung

Seit August 2008 gibt es in Hildesheim eine KunstBegabungsFörderung (KBF), die kunstbegabten Schülerinnen und Schülern der Hildesheimer Gymnasien, der Waldorfschule und der Gesamtschule die Möglichkeit zur Förderung ihrer künstlerischen Fähigkeiten bietet. Ein wichtiger Baustein der Kunstbegabtenförderung ist die enge Kooperation mit der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. 

 

Das Thema im Radio-Tonkuhle-Beitrag

 

Die KunstBegabungsFörderung in Hildesheim ist ein Pilotprojekt des Niedersächsischen Kultusministeriums. Das Besondere dieser Förderung ist das Zusammentreffen von kunstbegabten Schülern unterschiedlicher  Schulen mit dem Ziel, das reguläre Curriculum außerhalb des Unterrichts zu ergänzen und anzureichern.  Hiermit verbunden ist eine Doppelstrategie, die sich tendenziell an die Lernangebote der HAWK, natürlich in anderer Ausformung, anlehnt.

 

Nach einer soliden gestalterischen Basisausbildung in den Bereichen Zeichnen, Malen und plastisches Gestalten, findet eine gezielte Ausrichtung auf die angewandte Kunst (Architektur, Produktdesign, Medien, etc.) statt. Angesprochen werden jahrgangsübergreifend Schülerinnen und Schüler von der neunten bis zur elften Klasse. Voraussetzungen für die Teilnahme sind insbesondere erkennbare Begabungen zum herausragenden bildnerischen Gestalten und eine über den „normalen“ Unterricht hinaus gehende Motivation zur gestalterischen Arbeit.

Die Zusammenarbeit zwischen der Kunstbegabungsförderung und der HAWK geht zurück auf gemeinsame Projekte wie die Mobile Bildungsbox. Bei diesem Projekt haben Studierende aus den Fakultäten Bauwesen und Gestaltung sowie Kunstschüler des Gymnasiums Himmelsthür gemeinsam einen mobilen Pavillon entworfen, konstruiert und an drei Standorten umgesetzt. Zwei der Initiatoren dieses Projektes, der Kunstpädagoge Rolf Behme und Prof. Günter Weber von der Fakultät Gestaltung, suchten nach Wegen diese Zusammenarbeit auf breiterer Basis zu intensivieren und zu verstetigen.

 

In der ersten Phase der Zusammenarbeit bezog die Kunstbegabungsförderung einen Samstag im Monat die Atelierräume der HAWK am Langen Garten. Punktuell fanden auch gemeinsame Veranstaltungen statt. In der nächsten Phase sollte die fruchtbare Zusammenarbeit inhaltlich verstärkt werden. Der Leiter der KBF HI, Rolf Behme, ist nach intensiven Gesprächen mit den HAWK Dekanen und Studiendekanen der Fakultäten Bauwesen und Gestaltung zu einer Kooperation der besonderen, in dieser Form in Niedersachsen einmaligen Form gelangt. In Abstimmung mit den Studiendekanen der Fakultäten Bauwesen und Gestaltung, Prof. Michael Wagner und Prof. Stefan Wölwer, entstand ein Konzept, das ausgewählte Master-Studierende in die themenbezogenen Workshops einbindet.

 

Seit August 2010 findet die Förderung nicht mehr ausschließlich unter der Leitung von vier Kunstpädagogen statt. Fünf Master-Studenten begleiten und leiten seither nach dem Dozenten-Prinzip in unmittelbarer Absprache mit den Kunstpädagogen die Fördermaßnahme. Dadurch hat sich die Arbeit erheblich verändert und das Lernangebot durchaus erweitert. Diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kunstbegabungsförderung und der HAWK soll weiter ausgebaut werden.

 

  • Was die Beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie Kunstpädagogen zu dem Projekt sagen, finden Sie hier zum download.

 

 

Die Förderung durchführende Kunstpädagogen:

  • Rolf Behme               
  • Gerd Günter                 
  • Ina Kolb                         
  • Dr. Christoph Schulz-Mons         

 

 

Im Wintersemester 2010/2011 mitarbeitende Master-Studenten:

  • Bastian Spötter, Fakultät Bauwesen
  • Hannes Radke, MA Gestaltung, Fakultät Gestaltung
  • Christoph Sander, MA Gestaltung, Fakultät Gestaltung
  • Steffen Beisner, MA Gestaltung, Fakultät Gestaltung
  • Georg Weidenbach, MA Gestaltung, Fakultät Gestaltung


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