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Andretta: HAWK bedeutender Standortfaktor

SPD-Politikerinnen besuchen Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen in Holzminden
Andretta

Die Bedeutung der HAWK für Stadt und Region Holzminden wird gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels weiter wachsen. Darin waren sich HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel und Dr. Gabriele Andretta, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, einig. Andretta hat jetzt gemeinsam mit ihren beiden Holzmindener Partei-Kolleginnen, der Landtagsabgeordneten Sabine Tippelt und Angela Schürzeberg, SPD-Landratskandidatin für den Landkreis Holzminden, die Hochschule besucht.

 

Präsidentin Dienel stellte ihren Gästen den in den vergangenen Jahren vom Land für mehr als 14 Millionen Euro erweiterten und sanierten  Campus vor. Das Studienangebot sei überregional attraktiv und zukunftsorientiert, was sich auch daran zeige, dass die Holzmindener Fakultät Management, Soziale Arbeit, Bauen inzwischen mehr als tausend Studierende für den Standort gewinnen konnte.

 

Gabriele Andretta war beeindruckt von der dynamischen Entwicklung des Hochschulstandortes Holzminden seit ihrem letzten Besuch vor vier Jahren. Sie unterstrich, dass die Hochschule ein besonders wichtiger Standortfaktor sei.  Sie sei zum einen Innovationsmotor, zum anderen Garant für Bildung und Entwicklung in der Region. Die wissenschaftspolitische Sprecherin betonte, die Landes-SPD habe ihren Fokus auf den Ausbau der Fachhochschulen gelegt, denn diesen komme für das Gewinnen und Halten von Fachkräften in der Region eine Schlüsselstellung zu. Insbesondere für das Projekt „Offene Hochschule“ seien Fachhochschulen gut vorbereitet. Ziel der offenen Hochschule ist es, beruflich Qualifizierte ohne Abitur für ein Hochschulstudium zu gewinnen. Gelänge dies für den Standort Holzminden, seien auch die Auswirkungen des demografischen Wandels zu mildern, der insbesondere die Region Südniedersachsen vor große Herausforderungen stelle. 

 

„Die HAWK in Holzminden wird bei der Entwicklung der Offenen Hochschule eine Vorreiterrolle spielen“, kündigte HAWK-Präsidentin Dienel an. Ein weiteres Feld sei der Ausbau der Weiterbildungsmöglichkeiten. Die HAWK wolle auch ihr Studienangebot am Standort ausdehnen. „Eine Hochschule hält eine Region jung. Wenn es gelingt, dass sich Absolventen an ihrem Studienort niederlassen und Familien, vielleicht sogar Unternehmen gründen, dann befruchtet das beide, Region und Hochschule. Daran müssen alle Seiten weiter intensiv arbeiten“, sagte Dienel.

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