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Universität Göttingen und HAWK planen engere Zusammenarbeit

Rahmenvereinbarung über künftige Kooperation in Forschung, Lehre und Weiterbildung unterzeichnet
Dienel

(pug) Die Universität Göttingen und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/Göttingen (HAWK) werden ihre Zusammenarbeit am Standort Göttingen weiter ausbauen. Die Präsidentinnen der beiden Hochschulen, Prof. Dr. Ulrike Beisiegel und Prof. Dr. Christiane Dienel, haben heute eine entsprechende Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Eine engere Kooperation ist vor allem in der Lehre, Forschung und Weiterbildung geplant.


HAWK-Präsidentin Prof. Dienel erklärte: „Mit diesem Vertrag setzen wir einen klaren Impuls. Fachhochschule und Universität sind Partner in einem gemeinsamen Bildungssystem. Wir können jetzt unsere jeweiligen Stär-ken optimal einbringen und sowohl für Studierende als auch für Unternehmen passende und attraktive Angebo-te in Studium und Forschung präsentieren. Ich glaube, dass dieser Kooperationsvertrag für die Region Göttin-gen ein großer Schritt nach vorne ist.“


Universitätspräsidentin Prof. Beisiegel sagte: „Der heutige Arbeitsmarkt erfordert ein modernes Bildungssys-tem, das dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften gerecht wird. Dazu müssen die verschiedenen Hochschulty-pen eng zusammenarbeiten. Die HAWK ist mit ihrem Schwerpunkt in den angewandten Natur- und Ingenieur-wissenschaften ein wichtiger Partner der Universität Göttingen, der unsere Grundlagenforschung in hervorra-gender Weise ergänzt. Wir wollen die bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit in der Physik und in den Forstwissenschaften noch intensivieren und auf andere Disziplinen übertragen. Mit der Kooperationsvereinba-rung stärken wir auch den Göttingen Research Campus; hier wird die HAWK assoziiertes Mitglied.“


Universität und HAWK werden künftig Studiengänge teilweise für Studierende der anderen Hochschule öffnen, Dozentinnen und Dozenten sollen an der jeweils anderen Einrichtung Lehrveranstaltungen anbieten und Prü-fungen abnehmen dürfen. Auch die Breite der Forschungsthemen am Wissenschaftsstandort Göttingen soll verbessert werden, indem neue Forschungsschwerpunkte und -projekte gemeinsam entwickelt und auf den Weg gebracht werden. Dazu gehört auch ein abgestimmtes Konzept zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Darüber hinaus werden die beiden Hochschulen ihr Weiterbildungsangebot aufeinander ab-stimmen und in der allgemeinen Strukturplanung zusammenarbeiten. Die Fakultäten und Institute der beiden Partner können auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung eigene Kooperationen eingehen.

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