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IdeenExpo: Leander Löwenthal stellt die Plasma-Pistole vor

Wo die HAWK Laser- und Plasmatechnik zu finden ist: "Themenwelt: Leben & Umwelt, Stand: LU450"
Viöl

Wie eine Plasma-Pistole funktioniert, das erzählt Leander Löwenthal, Göttinger Master-Student der HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik, bei IdeenExpo TV:  Die HAWK im IdeenExpo TV 

 

Am Stand der HAWK können die jungen Besucherinnen und Besucher erfahren, was Laser- und Plasmatechnik alles können. Zu finden sind die HAWKler hier:

Themenwelt: Leben & Umwelt, Stand: LU450.

Die Fakultät Naturwissenschaften und Technik in Göttingen präsentiert ihren Forschungsfokus, Laser- und Plasmatechnologie. Mit physikalischem Plasma können Oberflächen modifiziert werden – was früher hauptsächlich in der Industrie z.B. zum Ermöglichen von Drucken auf Einkaufstüten genutzt wurde, soll künftig Nagellack länger haltbar machen, Holz besser verkleben und sogar gegen Hautkrankheiten eingesetzt werden können.

 

Wie man von einer Idee schließlich zum fertigen Produkt kommt, wird am Stand mithilfe neuer Geräte erklärt. Die Zukunftstechnologie wird nicht nur in Niedersachsen immer bedeutender, wozu auch der von der HAWK geleitete Niedersächsische Innovationsverbund Plasmatechnik beiträgt, der gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen an der künftigen industriellen Nutzung von Plasma arbeitet.

 

Die bekanntere Lasertechnik wird mit dem TruMark-Gravurlaser als Präzisionswerkzeug vorgestellt: Selbst kleine Buchstaben auf Kugelschreibern können gestochen scharf, individuell und vor allem langfristig haltbar hergestellt werden. Die Messebesucher können sich kleinere Teile beschriften lassen und dem Laser bei der Arbeit zusehen. 

 

Die Fakultät Erhaltung von Kulturgut ist im Workshop-Programm vertreten. Unter dem Titel „Mikroorganismen an Extremstandorten: Loriots Steinlaus wird 35“ wird thematisiert, wie Wissenschaftler und Restauratoren gemeinsam Kunstgegenstände vor dem Verfall schützen, reparieren und somit für die Nachwelt erhalten – und natürlich vor der „Steinlaus“ schützen. Die Kinder und Jugendliche können selbst erproben, wie man zum Beispiel Schimmelpilze erkennt oder tote von lebenden Zellen unterscheidet.

 


Zusammen mit 200 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbänden legen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HAWK ins Zeug, um den jungen Besuchern den Spaß an Technik und Erfindungen näher zu bringen.

 

„Der Fachkräftemangel wird vor allem die so genannten MINT-Bereiche treffen“, so Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident für Forschung und Transfer der HAWK. Es sei wichtiger denn je, früh und nachhaltig Interesse und Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Dabei helfen sollen spannende neue Technologien, die den Alltag vieler Menschen berühren, um ein Bewusstsein für die Bedeutung von Forschung und Entwicklung zu schaffen.

 

Die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover dauert noch bis zum 4. September 2011.

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