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"Das Gefühl von damals ist noch da"

Wo alles begann: SPD-Fraktionschef Stefan Schostok besucht HAWK
Stefan Schostok

Es ist ein nostalgischer Rückblick in das Jahr 1970. Jedenfalls für den niedersächsischen SPD-Fraktionschef Stefan Schostok aus Hannover. Genau genommen begann nämlich damals sein beruflicher Werdegang – er wurde hier in die frühere Grundschule am Hohnsen in Hildesheim zusammen mit 31 anderen Kindern eingeschult. Heute ist er zu Besuch und lässt es sich nicht nehmen, seine alte Wirkungsstätte zu besichtigen. Heute ist sie zur Hochschule geworden und beherbergt derzeit die HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit und noch einen Teil der Fakultät Bauwesen. 

 

Obwohl es nur ein Schuljahr war, das Schostok hier verbrachte, sind seine Erinnerungen an die Zeit vor 41 Jahren erstaunlich präzise. „Ich kann mich noch genau an meinen Klassenlehrer Herrn Maier erinnern“, schießt es aus dem Politiker heraus. „Das Gefühl von damals ist noch da. Ich hatte ein wirklich tolles erstes Schuljahr, das mich sehr geprägt hat. Herr Maier hat es geschafft, ein wirklich gutes Konzept einzurichten und anzuwenden. Besonders die Geburtstage hat er immer zu richtigen Ritualen gemacht – da hat jede Schülerin und jeder Schüler etwas für das Geburtstagskind mitgebracht. Das hat eine echte Gemeinschaft erzeugt. Solche Kleinigkeiten bleiben einfach hängen.“

 

HAWK-Kanzler Dr. Marc Hudy führt Schostok durch das Gebäude, zeigt neue Räume und berichtet von Details aus der letzten Umbauphase. Beim Blick durch das Fenster im Treppenhaus zeigt Schostok auf den Weg entlang des Friedhofs. „Diese Trogstrecke gab es damals noch nicht, so wie sie heute aussieht. Ich habe in der Sprengerstraße gewohnt. Der Weg zur Schule war also kurz – mir kam er damals lang vor. Ich war sogar der Meinung, meine Eltern müssten mich auf jeden Fall begleiten“, lacht er.

 

Begeistert zeigt sich Schostok vom HAWK-Gebäude selbst: „Man sieht auf den ersten Blick, dass sich der Denkmalschutz hier regelrecht wie zu hause fühlt. Es wurde viel von der alten Substanz erhalten. Aber das Alte ist mit dem Neuen wunderbar verbunden – das sieht man hervorragend an den Fenstern. Gerade durfte ich sogar schon modern ausgestattete Räume sehen, die offiziell noch gar nicht eröffnet sind.“ 

 

1971 zog Schostok mit seinen Eltern nach Hannover. Dort hat er dann Sozialpädagogik studiert, das Fach, das jetzt in den Räumen seiner ersten Schultage gelehrt wird. Irgendwie schließt sich da ein Kreis.

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