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Existenzgründung in Russland: HAWK-Präsidentin Dienel bei Austausch für weitere Zusammenarbeit

Prof. Dr. Friedbert Bombosch und sein Team unterstützen Kollegen der Hochschule in der Hauptstadt der Republik Komi
Bombosch

Das seit 1995 an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement existierende Angebot zur Existenzfindung, -gründung und -sicherung, heute Betriebliches Management I + II genannt, ist seitens des russischen Syktyvkar Forest Instituts mit großem Interesse entdeckt und aufgenommen worden.

 

Seit mehr als zwei Jahren beteiligt sich Prof. Dr. Friedbert Bombosch mit seinem Team, bestehend aus den Lehrbeauftragten Dr. York Winkler (CSC GmbH Göttingen) und Dipl.-Kfm. Stefan Keveloh (Sparkasse Göttingen), am Aufbau und an der Ausgestaltung eines Gründerzentrums an der Hochschule in der Hauptstadt der Republik Komi im russischen Nordwesten.

 

Als größtes Problem der Existenzgründung wurde die Übertragung von Geschäftsideen in kleine und mittelständige Unternehmen identifiziert. So lag es nahe, in einem „Teaching for Teachers“-Seminar, das derzeit in Göttingen stattfindet, gerade diesen Schritt zum Schwerpunktthema zu machen.

 

In vier Themenblöcken haben die genannten Akteure den russischen Kolleginnen und Kollegen, bestehend aus Dozenten der Hochschule, Koordinatoren und Verantwortlichen nebst Staatssekretär aus dem dortigen Ministerium für Industrie, Transport und Kommunikation den Weg von der Idee bis zum fertigen Businessplan seminaristisch vermittelt.

 

An den Nachmittagen und Abenden wurden Kontakte zwischen den Hochschulen und der Region ausgelotet und gefestigt. HAWK-Präsidentin Prof. Dr. Christiane Dienel sowie Christian Bebek als Vertreter von der IHK Hannover, Dr. Harald Süssenberger von der Technologietransferstelle der Uni Göttingen, Dieter Sjuts, dem Bürgermeister der Stadt Hardegsen, und weiteren Institutionen haben sich mit den 13 Kollegen ausgetauscht und Möglichkeiten der künftigen Zusammenarbeit besprochen.

 

Die Seminarwoche wurde von allen Teilnehmern, die zum großen Teil erstmals in Deutschland waren, mit großem Lob versehen. Exkursionen in Bram- und Reinhardswald sowie der Besuch der Galerie Schloss Wilhelmshöhe rundeten das Kulturprogramm ab. Eine Ausweitung der Kontakte auch hin zu einem Studierendenaustausch ist für das auf drei Jahre anberaumte Projekt geplant.

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