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HAWK-Ingenieurinnen und Ingenieure der Fakultät Naturwissenschaften und Technik starten ins Berufsleben

Neuer Rekord: 117 Bachelor- und Master-Absolventinnen und Absolventen

Mit einer neuen Rekordzahl von 117 Absolventinnen und Absolventen hat die Göttinger Fakultät Naturwissenschaften und Technik der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst jetzt Urkunden für 78 Bachelor-, 38 Master-Arbeiten sowie einen Diplom-Ingenieur ausgehändigt. Die Abschlussfeier in der Göttinger Universitätsaula am Wilhelmsplatz stand auch im Zeichen des 20-jährigen Bestehens der naturwissenschaftlichen Studiengänge.

 

Dekan Prof. Dr. Karl-Josef Schalz stellte nach der Begrüßung der mehr als 400 Gäste eine mathematische Rätselfrage: „Als wir 1992 den damaligen Fachbereich PMF Physik-, Mess- und Feinwerktechnik starteten, gab es 1100 Prozent mehr männlich als weibliche Studenten, bzw. der Frauenanteil betrug 9,09 Prozent. Wie viele Studenten und Studentinnen waren damals eingeschrieben?“ Die richtige Lösung wurde bald genannt: elf männliche Studenten und eine weibliche Studentin. Heute sind es 633 Studentinnen und Studenten und der Frauenanteil liegt bei 8,7 Prozent.

 

Die 78 Bachelor- und 38 Master-Studentinnen und Studenten sowie ein Ingenieur haben Elektro- und Informationstechnik, Präzisionsmaschinenbau, Physikalische Technologien bzw. Optical Engineering und Photonics studiert. Insbesondere durch die Verzahnung mit der hiesigen Industrie „wurde viel Neues erforscht und entwickelt, das den Firmen echte Vorteile verschafft“, betonte Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident der HAWK. „Unsere Firmen brauchen praxisnah ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure in unserer Region“, nahm Viöl auf die Gründungsmotivation der Fakultät Bezug und verwies auf das sehr erfolgreiche „Studium im Praxisverbund“, das mit Mahr, Sartorius, Qioptiq oder Kappa und anderen Firmen aus der Region aber auch bundesweit durchgeführt werde.

 

Für Jürgen Haese, Chef der Kappa optoelectronics und zweiter Vorsitzender des Fördervereins Fachhochschule Göttingen, steht der Ausbau der Bekanntheit der Fakultät Naturwissenschaften und Technik im Vordergrund. Es müsse sich herumsprechen, dass man „in Göttingen Ingenieurin und Ingenieur werden kann“. Die vielen gemeinsamen Projekte der HAWK mit der hiesigen Industrie trügen zur Qualität und zum Erfolg des Studiums bei und stärkten das regionale Engagement.

 

Das Spektrum der Abschlussarbeiten reicht von Messtechnik bis Laser-Plasmabehandlung, von Software-Apps bis Adaptronik und liefert Lösungen für die Gesundheits-, Maschinenbau- und Automobilbranche sowie die Unterhaltungselektronik und Optische Industrie. Die Urkunden überreichte Studiendekan Prof. Dr. Bernd Stock. Sieben Studenten und eine Studentin wurden für ihre besten Abschlüsse mit einem Buchpräsent gesondert prämiert und die Master-Studentin Nelli Martel hielt einen augenzwinkernden Vortrag über das studentische Leben.

Erscheinungsdatum: 13.11.2012