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Bullerbü-Freundschaft und schwedische Arbeitsmarktpolitik: Förderpreise für HAWK-Absolventinnen

Rund 100 Absolvent/inn/en der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit erhalten Bachelor- und Masterurkunden

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Sie haben es geschafft und sind glücklich darüber: Vor rund 350 Gästen wurden die Bachelor-  und Masterabsolvent/inn/en der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit an der HAWK in einer Feierstunde von ihren Professor/inne/en verabschiedet.

Begleitet von „Granny Smith“, der Band der Musikschule Hildesheim, wurden den Absolvent/inn/en die Urkunden verliehen. Dekanin Prof. Dr. Christa Paulini betonte, dass sie eine solche Abschlussfeier als sehr wichtig erachtet und die Urkunden nicht nur einfach vom Sekretariat zugeschickt werden: „Auch meinen Erstsemestern sage ich immer, dass Rituale wie Geburtstage, Schuleintritt, Studienanfang und eben auch Studienende wichtig sind. Das sind Markierungen im Leben.“  

Die Förderpreise gingen je an eine herausragende Bachelor- und Masterarbeit. Übergeben wurden sie von Prof. Dr. Udo Wilken, dem Schatzmeister des Förderkreises der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit.

Franziska Schwarzmüller erhielt einen Geldpreis vom Freundeskreis für ihre Bachelor-Thesis „Die Kinder aus Bullerbü – die Bedeutung von Freunden für die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern“.

„Mit ihrer Arbeit verbindet Franziska Schwarzmüller mehrere bildungsrelevante Bereiche der Kindheitspädagogik“, lobte Prof. Dr. Ruth Jäger  die Abschlussarbeit in ihrer Laudatio. So habe sie anhand der Bücher von Astrid Lindgren „Die Kinder aus Bullerbü“ die Bedeutung von Freunden für die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern herausgearbeitet und sich mit dem Begriff Freundschaft im Kindesalter wissenschaftlich auseinandergesetzt.

„Kinder haben eine ganz andere Einstellung zu Freundschaft als Erwachsene“, erläuterte Schwarzmüller nach der Preisverleihung ihre These. Die Bücher von Lindgren habe sie gewählt, weil in ihnen der Begriff Freundschaft besonders gut verdeutlicht werde und weil sie die Bücher auch früher schon gern gelesen habe.

Ebenfalls einen skandinavischen Bezug, aber eher auf den Berufsstand der Sozialen Arbeit gerichtet, hatte Katrin Kreimeyer mit ihrer Master-Thesis „Arbeitsmarktpolitik in Schweden – Soziale Arbeit? Eine qualitative Studie zur Arbeitsbeziehung zwischen Sozialarbeiter/inne/n und Klient/inn/en in ausgewählten Programmen“.

In ihrer Abschlussarbeit habe Kreimeyer dem Gedanken, der hinter der Internationalität und interkulturellen Ausrichtung des Masterstudiengangs in Hildesheim stehe, durch ihre Arbeit voll entsprochen, hob Dr. Jürgen Ebert in seiner Rede hervor.

„Sie hat eine außerordentlich anspruchsvolle, empirische Länderstudie durchgeführt –  das ist eine besondere Herausforderung, wenn man qualitative Interviews mit offenen Fragen in einem fremden Land in einer fremden Sprache führt.“

Kreimeyer habe ihre Studie dabei klar und strukturiert aufgebaut, diese sei mit einer besonderen analytischen Schärfe gekennzeichnet. Mit der Bearbeitung der Thematik schließe sie eine Forschungslücke - „und das in einer Masterarbeit“, lobte Ebert die Absolventin.

Auch sie wurde für ihre Abschlussarbeit mit dem Förderpreis des Freundeskreises ausgezeichnet.

Dekanin Prof. Dr. Christa Paulini freute sich sehr über die vielen Absolvent/inn/en. Sie hob hervor, dass die Fakultät mit der Promotionsmöglichkeit in Kooperation mit der Universität auch ihren eigenen akademischen Nachwuchs fördere und ausbilde.

„Die Vielfalt der Abschlussthemen ist toll. Die vielen unterschiedlichen Themen der Bachelor- und Masterarbeiten zeigen die große Bandbreite des Studiums der Sozialen Arbeit."

Erscheinungsdatum: 22.04.2013