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Hervorragende Forschungsaktivitäten befruchten das anwendungsbezogene Studium

Abschlussfeier an der HAWK Fakultät Naturwissenschaften und Technik

Die Göttinger HAWK-Fakultät Naturwissenschaften und Technik hat jetzt 38 Ingenieurinnen und Ingenieure mit Bachelor- und Masterabschlüssen ins Berufsleben verabschiedet. Die hohe Qualität der Arbeiten, der enge Bezug zu hiesigen Unternehmen und die guten Berufschancen standen im Mittelpunkt der Feier.

 

Ingenieurwissenschaftliche Lösungen

"Sie waren sehr gute Studentinnen und Studenten, jetzt werden Sie sehr gute Ingenieurinnen und Ingenieure. Von Ihrem Fachwissen können jetzt Ihre Unternehmen profitieren.“ So begrüßte Prof. Dr. Ralf Hadeler,  Dekan der Fakultät Naturwissenschaften und Technik die Absolventinnen und Absolventen und deren Familien bei der Abschlussfeier in den Räumen der HAWK auf den Terrassen. Weiter erklärte der Dekan: „Ihr anwendungsorientiertes Studium gibt Ihnen die Möglichkeit, ingenieurwissenschaftliche Lösungen zu entwickeln, die voranbringen.“

 

Unterschiedliche Schwerpunkte

Die Bachelor- und Masterabschlüsse der HAWK-Absolventen seien heute mit denen der Universitäten gleichwertig, betonte Prof. Dr. Wolfgang Viöl, Vizepräsident der HAWK, in seiner Rede. Die Ausbildung an den unterschiedlichen Hochschultypen setze nur mehr unterschiedliche Schwerpunkte: „Wir bilden weniger für die universitäre Forschung, als vielmehr anwendungsorientiert für die Unternehmen und den Markt aus. Von der Industrie bekommen wir über die Qualifikation und den Praxisbezug der Ingenieurinnen und Ingenieure dasselbe gute Feedback wie von den ehemaligen Studentinnen und Studenten“.

 

Profitieren von der Forschung

Gerade HAWK-Absolventinnen und -Absolventen profitierten nicht nur von den ohnehin engen Kooperationen mit regionalen Unternehmen, sondern zusätzlich durch die Firmenkontakte und Top-Forschungsprojekte des Fraunhofer Plasma Anwendungszentrums, das an der Fakultät angesiedelt sei. Viöl verwies darauf, dass es eines der beiden ersten niedersächsischen Anwendungszentren überhaupt sei und damit Beleg für das exzellente Forschungsniveau. Die Mittel, die durch die gelungene Ansiedlung des Anwendungszentrums an die HAWK flössen, stärkten die Forschungsaktivitäten der HAWK und befruchteten damit automatisch auch die Studieninhalte.

 

"Noch viele Aufgaben"

Als Vorsitzender des „Fördervereins Fachhochschule Göttingen“ unterstrich Prof. Gerd Litfin ebenfalls die Bedeutung der Vernetzung von Hochschule, Industrie und Politik mit dem Ziel, Ingenieure und Ingenieurinnen anwendungsorientiert für den regionalen Bedarf auszubilden. Dabei ginge es auch immer darum, neue Mitglieder für den Förderverein zu gewinnen: „Sie werden gezielt angesprochen, damit es mit der Förderung der Fakultät Naturwissenschaften und Technik stets weiter geht. Bei seinen Besuchen in Unternehmen in Südniedersachsen, so schilderte Litfin, treffe er inzwischen auf zahlreiche Fertigungsmesstechniker, Qualitätssicherer, Mechatroniker, Verfahrenstechniker oder Akustiker aus der HAWK. Dies sei ein großer Erfolg der Zusammenarbeit. Es sei sogar so, dass diejenigen, die es zunächst weiter in die Ferne treibe, schließlich häufig in die Region zurückkehrten, was durchaus ein Zeichen für die Attraktivität hiesiger Unternehmen sei. Auch das fachliche Themenspektrum sei noch längst nicht ausgeschöpft, betonte er: „Es gibt hier noch viele Aufgaben wie E-Mobilität oder Erneuerbare Energien gemeinsam mit der Hochschule zu bearbeiten.“

 

Großes Spektrum an Themen

Studiendekan Prof. Bernd Stock überreichte den Absolventinnen und Absolventen abschließend die Urkunden. Die Prüfungsthemen bilden das gesamte Spektrum und den hohen Praxisbezug der Studiengänge Präzisionsmaschinenbau, Physikalische Technologien und Elektro- und Informationstechnik ab. Sie reichen von digitaler Holografie und optischen Messsystemen über automatisch kalibrierte Messanlagen und Smartphone gesteuerte Messanalysen bis zur Röntgenphysik und Schädlingsbekämpfung durch Plasmabehandlung. Auszeichnungen für besonders gute Abschlusszensuren erhielten Christoph Carstens (Bachelor), Jan Schütte und Leander Loewenthal (Master). Fast alle Absolventinnen und Absolventen haben mit den Firmen, in denen sie ihre anwenderbezogenen Abschlussarbeiten realisieren konnten, einen festen Arbeitsvertrag unterschrieben.

Erscheinungsdatum: 18.06.2013 

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