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Symposium zu Einfluss von Social Media und digitaler Technologie auf die Gestaltung des urbanen Raumes

Lehrgebiet Interaction Design am 26. September bei der "Conference digital" des Reeperbahn Festivals in Hamburg

Das Lehrgebiet Interaction Design der Fakultät Gestaltung an der HAWK unter der Leitung von Prof. Stefan Wölwer ist Mitveranstalter des Symposiums „The making of (digital) Urban Interventions“, das am Donnerstag, 26. September 2013, von 13:30 – 15:30 Uhr im Saal des Operettenhauses an der Hamburger Reeperbahn stattfindet. Das Symposium gehört zur „Conference digital“ , einem Teil des Reeperbahn Festivals vom 25. bis 28. September.  Die Festivaltickets kosten zwischen 35 und 70 Euro.

 

An dem zweistündigen Symposium beteiligen sich neben der HAWK auch die HAW Hamburg und die HafenCity Universität Hamburg. Es geht es um die Frage, wie sich Städte entwickeln sollen. Internationale Gäste diskutieren im Operettenhaus an der Reeperbahn über den Einfluss von Social Media und digitaler Technologie auf die Gestaltung des urbanen Raumes.

 

Mobile Smartphones und Tablets tragen das Netz greifbar in die Stadt, die sich dadurch als Versammlungsraum von Menschen, Gruppen, Praktiken und Träumen verändert. Neue Tools zur Gestaltung von Experimentier- und Möglichkeitsräumen und zur Imageproduktion entstehen.

 

Doch genau wie in der Musik darf auch in der Stadtentwicklung nicht die Technologie an  sich im Vordergrund stehen, sondern der Mensch, der diese Technologie einsetzt und ihr ausgesetzt ist. Beim Symposium „The making of (digital) Urban Interventions" stecken drei internationale Gäste jeweils ein Feld urbaner Intervention ab, in denen sich Künstler, Musiker und Interaction Designer mit der Gestaltung dieser neuen digitalisierten Lebenswelten auseinandersetzen.

 

Die drei Gastgeber Prof. Dr. Kai von Luck (Informatik), Dipl.-Ing. Martin Kohler (Stadtforschung) und Prof. Stefan Wölwer (Interaction Design) haben jeweils eine Expertin bzw. Experten aus den verschiedenen Themenbereichen eingeladen, um mit ihnen nach einem einführenden Vortrag zu diskutieren.

 

Weitere Informationen:

Reeperbahnfestival
Interaction Design

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Hintergrund und weitere Informationen:

 

Die Gäste:

Régine Debatty ist Schriftstellerin, Kuratorin und Kritikerin. Sie ist die Gründerin von we-make-money-not-art.com, einem Blog mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst, Wissenschaft, Technik und Sozialem. Sie hält internationale Vorträge über die Art und Weise, in der Künstler, Hacker und Designer Wissenschaft und Technik als Medium für kritische Diskussionen nutzen.
Régine Debattys Vortrag wird sich, anhand von beispielhaften Kunstwerken aus schelmischen und spielerischen bis hin zu äußerst unheimlichen Bereichen, darauf richten, wie Künstler und Designer dabei helfen können, verborgene Aspekte urbaner Lebensräume zu entdecken.

Christopher Dell lebt und arbeitet als Theoretiker und Komponist in Berlin. Neben vielen anderen Lehr- und Forschungspositionen war  er  Professor für Theorie am Lehrstuhl Städtebau/Urban Design an der HafenCity Universität Hamburg. Dell hat viel zu unserem Verständnis von Urbanismus und städtischen Interventionen beigetragen und gilt laut Reclam Jazzlexikon als der führende Vibraphonist Europas. Ausgehend von seiner Studie "Tacit  Urbanism" wird  Christopher Dell Fragestellungen zu Praktiken urbaner Akteure in Kolkata/Indien in den Blick nehmen und mit der aktuellen Diskussion in Deutschland um ein „Recht auf Stadt“ und mit Ideen aus seinem aktuellen Buch "Ware:Wohnen!" verknüpfen.

Chris Bruckmayr ist Teil der Ars Electronica Mannschaft, Projektleiter und Konzepter für Medienkunstinstallationen und innovative kommerzielle öffentliche Interventionen (Spaxels). Er ist Business Manager und Flight Crew Leader der Spaxels  (autonomer Ars Electronica Quadcopter Schwarm) und Mitbegründer der Radikalperformance Truppe „Fuckhead“. Seit 2012 besetzt das Ars Electronica Futurelab mit seinem autonomen Quadcopter Licht Schwarm die Nachthimmel internationaler Städte.

 

Die Gastgeber:

Prof. Dr. Kai von Luck, Professor für Informatik an der HAW Hamburg, beschäftigt sich mit digitalen Konstruktionen und deren Konsequenzen im Ambient Intelligence Bereich. Er betreibt u.a das Living Plaace Hamburg (eine intelligente Wohnumgebung) und bietet aktuell einen Weiterbildungsstudiengang Next Media für digitale Journalistik an.

Dipl.-Ing. Martin Kohler lehrt Stadtfotografie an der HafenCity Universität Hamburg und an der Leuphana Universität Lüneburg, forscht zu Städten mit mehr als 10 Millionen Einwohnern, ist Chefredakteur des Magazins „polis“ und kuratiert Ausstellungen im Schnittfeld zwischen Kunst und Stadt wie die HAFENSAFARI.

Prof. Stefan Wölwer ist Professor für Interaction Design an der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim. Daneben schreibt er als freier Mitarbeiter Beiträge für die Designmagazine PAGE, WEAVE, Design-Report und form.

 

Das Festival:


Das Reeperbahnfestival findet vom 25. bis 28. September in Hamburg statt.

 

Egal ob Musikliebhaber, passionierter Festivalgänger, Kunstbegeisterter oder Professional - Deutschlands größtes Clubfestival präsentiert über 400 Programmpunkte unterschiedlichster Sparten in mehr als 70 Spielstätten: internationale Newcomer, ein umfangreiches Arts-Programm sowie eine Business-Plattform für Unternehmen und Organisationen aus der internationalen Musik- und Kreativwirtschaft. Das Reeperbahn Festival gehört zu den drei wichtigsten Branchen-Treffpunkten in Europa. Die Veranstaltung ist Seismograph für den Zustand der internationalen Musikkultur und Kreativwirtschaft.

Mehr als 300 internationale Newcomer aus den Sparten Indie, Pop, Rock, Folk, Singer-Songwriter, Electro, Hip Hop, Soul, Jazz und Neo-Classic in außergewöhnlichen Spielstätten rund um die Reeperbahn.

2.800 Medienvertreter und Professionals der Bereiche Social Media, Games, Mobile, IT-Design, Marketing und Musik aus 35 Nationen treffen sich im Rahmen von Konferenz, Showcases, Networking, Meetings, Awards, Partys, Shows und Specials.  Mehr als 50 Programmpunkte aus den Genres Bildende Kunst, Digital Arts, Film, Interactive Arts, Literatur und Urban Arts. Viele originelle Locations bieten musik-affine Kunst auf dem Kiez.

Erscheinungsdatum: 27.08.2013 

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